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	<title>Öffentliche Gebäude Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Öffentliche Gebäude Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Die James-Simon-Galerie komplettiert die Museumsinsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2020 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin. Architektur verbindet Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81686978">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL</a></p>
<p>Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. <a href="https://www.fr.de/kultur/kunst/james-simon-galerie-berlin-schoenheit-funktionalitaet-programmatik-12781028.html">Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin.</a></p>
<h2>Architektur verbindet</h2>
<p>Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle bündeln. Der 1999 beschlossene <a href="https://www.architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/">Masterplan Museumsinsel</a> bestimmt schließlich den optischen Lückenschluss zwischen Kupfergraben und Neuem Museum. An diesem Platz stand einst ein Gewerbebau, die 1938 abgerissene Schinkelsche Packhofanlage.</p>
<p>Architekt David Chipperfield übersetzt mit seinem Bau das historische Element der auch die Museumsinsel prägenden Kolonnadengänge in eine zeitgenössische, schlichte Form. Dem ankommenden Besucher offenbart sich auf unterschiedlich hohen Ebenen ein transparenter und durch filigrane Stabreihung definierter Körper mit vielfältigen Blicken auf die Fassade des nebenliegenden Neuen Museums. Ein zusätzlicher Bezug zum angrenzenden Pergamonmuseum schafft die Fortsetzung der Architektur über einen hohen Sockelbau. Zwischen dem Neuen Museum und der James-Simon-Galerie liegt der Neue Hof, ein lang gestreckter Freigang und gedacht als Ankunfts- und Orientierungsort. Von hier aus erhalten die Besucher Zugang zu fast allen Bereichen der Museumsinsel. Das Gebäude der James-Simon-Galerie selbst erschließt sich über eine weithin sichtbare, großzügige Freitreppe.</p>
<h2>Helle und Großzügigkeit dominieren</h2>
<p>Das circa 100 Meter lange Gebäude gliedert sich mit einer Nutzfläche von rund 4.600 Quadratmetern in fünf versetzt liegende Ebenen, großzügig durch Treppen, Foyers und Fahrstühle verbunden. Die hohen Räume geben ausreichend Platz für Bewegung, Sicht und Kommunikation.</p>
<p>Das obere Geschoss empfängt die Besucher mit Kassenbereich, Information, Restaurant und einer Terrasse mit Blick auf das neue Humboldt-Forum. Das darunterliegende Mezzaningeschoss beherbergt Garderoben, Schließfächer, Toiletten und Museumsshop. Auf den weiteren Ebenen finden sich Flächen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen, ein Auditorium und Räume zur Ausstellungsvorbereitung. Das Untergeschoss ist für Technik- und Lagerräume reserviert. Aus dem Obergeschoss sind der Rundgang <a href="https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/antike-architekturen/">Antike Architekturen im Pergamonmuseum</a> sowie auf der unteren Ebene die Archäologische Promenade mit einer Verbindung zu vier der fünf historischen Häuser direkt zugänglich. Die historischen Zugänge zu den Museen bleiben ergänzend bestehen.</p>
<p>Der in neutralem Perlgrau hell scheinende Bau ist aus Betonwerkstein mit Zuschlägen aus grobkörnigem weißem Marmorsplitt. Die sandgestrahlten Oberflächen nehmen die Optik der Betonfertigteile des Neuen Museum auf. Im Inneren dominieren Sichtbetonwände ohne dekorative Elemente, ein Fußboden aus Muschelkalk und Einbauten aus französischem Nussbaumholz. Die Verwendung von Beton soll die monolithische, fugenlos aus einem Stück ersichtliche Architektur optisch unterstützen.</p>
<h2>Architekturpreis Beton 2020</h2>
<p>In Würdigung der herausragenden Leistungen um die Architektur und Baukunst und den Einsatz des Baustoffes Beton vergibt das <a href="https://www.beton.org/organisation/informationszentrum-beton/">InformationsZentrum Beton</a> in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA einen seiner Preise der James-Simon-Galerie.</p>
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		<title>Die wechselhafte Geschichte des Barockschloss Schönhausen</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/die-wechselhafte-geschichte-des-barockschloss-schonhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 10:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlösser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Kostümnachbildungen ertasten sehbeeinträchtigte und blinde Besucher mit den Händen, 350 Jahre Geschichte erfahren Hörgeschädigte auf Video Guides: Der Rundgang durch die 2009 eröffnete Dauerausstellung auf Schloss Schönhausen ist ein Musterbeispiel für barrierefreies Erleben von Kunst und Kultur. Lustschloss, Sommerresidenz und Präsidentensitz Auf den um 1680 noch weit vor den Toren Berlins gelegenen Ländereien Pankow und Niederschönhausen lässt Oberhofmarschall von Grumbkow ein Lustschlösschen erbauen. Architekt und Baumeister der dreiflügeligen Anlage mit zwei Obergeschossen ist J.A. Nering. Nach dem Tod Grumbkows geht das Schlösschen 1691 in kurfürstlichen und später königlichen Besitz über. Zwischenzeitlich als</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33433669">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Kostümnachbildungen ertasten sehbeeinträchtigte und blinde Besucher mit den Händen, 350 Jahre Geschichte erfahren Hörgeschädigte auf Video Guides: Der Rundgang durch die 2009 eröffnete Dauerausstellung auf Schloss Schönhausen ist ein Musterbeispiel für barrierefreies Erleben von Kunst und Kultur.</p>
<h2>Lustschloss, Sommerresidenz und Präsidentensitz</h2>
<p>Auf den um 1680 noch weit vor den Toren Berlins gelegenen Ländereien Pankow und Niederschönhausen lässt Oberhofmarschall von Grumbkow ein Lustschlösschen erbauen. Architekt und Baumeister der dreiflügeligen Anlage mit zwei Obergeschossen ist J.A. Nering. Nach dem Tod Grumbkows geht das Schlösschen 1691 in kurfürstlichen und später königlichen Besitz über. Zwischenzeitlich als Wohnung durch Hofbeamtenfamilie genutzt, verwahrlost das Schloss zunehmend. 1740 schenkt Preußenkönig Friedrich II. das Schloss seiner Ehefrau Elisabeth Christine als Sommerresidenz. Über 50 Jahre wird sie die Sommermonate ohne Gatten auf Schloss Schönhausen verbringen.</p>
<p>In den Jahren nach ihrem Tod ist das Schloss selten bewohnt und verfällt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend. Erst zu Beginn des nachfolgenden Jahrhunderts sanieren zuerst der Freistaat Preußen und dann die Nationalsozialisten das Schloss aufwendig, es ist nun Ausstellungsort und Lager beschlagnahmter Kunstwerke. Den Zweiten Weltkrieg übersteht Schloss Schönhausen nahezu unbeschädigt. Gelegen in der damals russischen Besetzungszone nutzt es die Regierung der DDR als Amtssitz des einzigen Präsidenten Wilhelm Pieck und später als Gästehaus für hochrangige Staatsbesuche.</p>
<h2>Baugeschichtliche Entwicklung</h2>
<p>Bereits 1704 erweiterte <a href="https://www.morgenpost.de/printarchiv/immobilien/article102710715/Baumeister-fuer-Berlin-Johann-Friedrich-Eosander-von-Goethe.html">Baumeister und Architekt Eosander v. Göthe</a> den Kernbau im Norden und Süden um eingeschossige Flügel für größeren Wohnkomfort der herrschaftlichen Familie. Die konsequente Umwandlung in ein Rokoko Schlösschen begann mit der Schenkung an Königin Elisabeth Christine. Eingeschränkt finanzielle Mittel gestatten ihr nur eine langsame Gestaltung und Einrichtung von Schloss und Garten.</p>
<p>Nach den Verwüstungen durch russische Truppen im Siebenjährigen Krieg wird das Schloss 1764 zur heutigen Gestalt als Rechteckbau mit Walmdach umgebaut. Der königlich-preußische Oberbaudirektor Boumann d. Ä. schließt den einstigen Ehrenhof durch den Überbau eines Treppenhauses und stockt die Pavillons auf die Höhe des Haupthauses auf. Schloss Schönhausen hat nun eine Bruttogeschossfläche von 2.549 Quadratmetern.</p>
<p>Die Sanierung ab Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts umfasst das Dach, die Fußböden, die eingesackte Haupttreppe, Stuckdecken und Wände. Das Schloss erhält eine Heizung und wird an das Berliner Be- und Entwässerungssystem angeschlossen. Eine aus einem in Berlin abgerissenen Haus geborgene barocke Stuckdecke wird zusätzlich eingebaut.</p>
<p>Sichtbare Eingriffe erfährt das Schloss mit Übernahme durch die DDR Regierung. Das Gebäude wird um einen Garagenkomplex und einem Casino mit Kanzleigebäude erweitert. Die Fassade erhält 1983 einen für diese Zeit typischen Glaskröselputz, die schädliche Zusammensetzung führt in den Folgejahren zu einer Durchfeuchtung der Wände. Im Inneren führen die Umbauten zu Gästezimmern und Aufenthaltsräumen zu immer neuen Verlusten an der historischen Substanz.</p>
<h2>Wiederherstellung von Schloss und Garten</h2>
<p>2005 verfügt die <a href="https://www.architectureinberlin.com/bauforschung-im-schloss-charlottenburg/">Stiftung Preußische Schlösser und Gärten</a> die denkmalgerechte Sanierung des Schlosses. In der Erinnerung an die wechselhafte Geschichte werden nicht alle Räume nach historischem Original des späten 18. Jahrhunderts wiederhergestellt. Vielmehr gilt es, wesentliche Merkmale herauszuarbeiten, wie sie in den jeweiligen Zeiträumen typisch waren. Konservieren statt rekonstruieren lautet die Devise.</p>
<p>Für die Außengestaltung liegt das Augenmerk auf der Rückgewinnung der barocken Fassade. Auf der Gartenseite werden Reste des Originalputzes gefunden und gesichert, die anderen Flächen werden in historisch sanft ziegelroter Farbgestaltung mit dampfdurchlässigem Kalkputz versehen.</p>
<p>Im Schloss entdecken Restauratoren unter Wandbespannungen und neueren Farbschichten an vielen Stellen die ursprüngliche Gestaltung. Anhand von Inventarbüchern der Stiftung können Möbel, Tapeten und Gemälde <a href="https://kalliope-verbund.info/gnd/118575155">aus dem Besitz der preußischen Königin Luise</a> identifiziert, restauriert und an den ursprünglichen Ort eingebracht werden. Weitgehend erhalten sind bis heute der Festsaal im Stil des späten Rokoko, das Treppenhaus sowie einige der prächtigen Zimmer aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit Stuckdecken, farbenfrohen Blumenmustertapeten und kostbaren Einrichtungsgegenständen.</p>
<p>Ein Teil des östlichen Obergeschosses präsentiert mit Gästeappartement sowie Kaminzimmer in kräftigen Farben und DDR Einrichtung die jüngste Geschichte des Schlosses, die <a href="https://www.havemann-gesellschaft.de/selbstdarstellung/">Selbstinszenierung der SED Diktatur</a> gegenüber Staatsgästen.</p>
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		<title>Bauforschung im Schloss Charlottenburg</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/bauforschung-im-schloss-charlottenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2020 09:46:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlösser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das als Wohnsitz der preußischen Königin Sophie Charlotte bekannte Schloss verzeichnet eine fast 100jährige Baugeschichte. Architekten und Baumeister wie J.A. Nering, Eosander von Göthe, G.W. von Knobelsdorff und C.G. Langhan errichteten das Schloss mit Orangerie und Park von 1695 bis 1791 im Stil des Barock, Rokoko und Klassizismus in mehreren Bauabschnitten. Im Zeitraum 2007 bis 2010 beauftragte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) drei bauhistorischen Forschungen an Schlossfassaden, Küchenflügel und Kellergeschossen. Ziele waren die Dokumentation der Baugeschichte, das Aufzeigen konstruktiver Unterschiede der verschiedenen Bauzeiten und eine Bestandsaufnahme des derzeitigen baulichen Zustands. Neben Begehungen nutzten die Forscher des Fachgebiets Historische Bauforschung der TU Berlin</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das als Wohnsitz der preußischen Königin Sophie Charlotte bekannte Schloss verzeichnet eine fast 100jährige Baugeschichte. Architekten und Baumeister wie J.A. Nering, Eosander von Göthe, G.W. von Knobelsdorff und C.G. Langhan errichteten das Schloss mit Orangerie und Park von 1695 bis 1791 im Stil des Barock, Rokoko und Klassizismus in mehreren Bauabschnitten.</p>
<p>Im Zeitraum 2007 bis 2010 beauftragte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) drei bauhistorischen Forschungen an Schlossfassaden, Küchenflügel und Kellergeschossen. Ziele waren die Dokumentation der Baugeschichte, das Aufzeigen konstruktiver Unterschiede der verschiedenen Bauzeiten und eine Bestandsaufnahme des derzeitigen baulichen Zustands.</p>
<p>Neben Begehungen nutzten die <a href="http://bauforschung-denkmalpflege.de/">Forscher des Fachgebiets Historische Bauforschung der TU Berlin</a> den Archivalienbestand der Stiftung sowie weiterer Berliner Archive, analysierten historische Ansichten, Entwurfszeichnungen, Pläne und Grundrisszeichnungen von der Erbauungszeit an bis zu den Aufbauarbeiten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges. Das so entstandene &#8222;Baugeschichtsprotokoll&#8220; ist nun Grundlage für den künftig anzuwendenden denkmalpflegerischen Leitfaden.</p>
<h2>Fassadengestaltung im klassischen Barock</h2>
<p>Entscheidende Veränderungen am Aussehen des bislang eher kleinen Kernbaus mit seinen zwei Risaliten und seitlichen Erweiterungen nahm während der zweiten Bauphase (1702 – 1713) der damalige Baumeister Eosander vor. Die Säulen am vorhandenen Bau ließ er abnehmen, die Köpfe und untersten Bauteile dieser Säulen setze er zur Gliederung der Nordfassade am Ost- und Westflügel wieder ein. Um 1800 ersetzten Brüstungen und Drehflügelfenster die bis dahin bis zum Boden reichenden Schiebefenster.</p>
<p>Ziel des Wiederaufbaus der durch den Zweiten Weltkrieg bis zu 60 % zerstörten Schlossanlage war die Wiederherstellung und Optimierung des barocken Erscheinungsbildes. Dazu gehörte neben der Errichtung einer figurenbesetzten Balustrade an der parkseitigen Fassade auch die Rückkehr zu den barocken Schiebefenstern.</p>
<p>Für die Farbe von Fassade und Dächern gibt es für das 17. und 18. Jahrhundert keine gesicherten Erkenntnisse. Auf den frühesten kolorierten Ansichten zeigen sich die Fassaden in zumeist hellen Ockertönen mit farblich abgesetzten Architekturgliedern und schwarzen Dächern. Für die Renovierung nach dem Zweiten Weltkrieg entschied man sich für eine einheitliche Farbgebung in einem hellen Gelb und Architekturgliedern in Hellgrau. Diese Farbgebung ist bis heute weitestgehend erhalten, lediglich die Ersetzung der damals verwendeten dunkelgrau-violetten durch rote Dachziegel verstärkt heute das barocke Erscheinungsbild.</p>
<h2>Anbau des Küchenflügels</h2>
<p>Der 1700/1701 als zusätzlicher Platz für Bedienstete, Keller und Küchen geschaffene östliche Wirtschaftsflügel war weniger aufwendig gestaltet und zunächst nicht mit dem Kernbau verbunden. Erst Eosander fügte die Gebäude in der zweiten Bauphase durch das Einbringen einer Gebäudeachse aneinander. Weiteres unterscheidendes Konstruktionsmerkmal sind die gemauerten Bögen der in dieser Zeit entstandenen Wände.</p>
<p>Der Küchenflügel wurde von den Weltkriegsbomben verschont, er diente in jenen Jahren als <a href="https://www.youtube.com/watch?v=n4-ucys1IWA">Luftschutzkeller</a>. Damit einhergehend wurden die Räume neu aufgeteilt, ein Teil der Decken durch Stahlträgerkonstruktionen ersetzt und ein Großteil der Fenster zugemauert. In den Nachkriegsjahren wurden eine Heizungseinlage und eine Diesel-Notstromanlage eingebaut sowie an der Ostseite eine Außentreppe erbaut.</p>
<h2>Kellernutzung seit Baubeginn</h2>
<p>Das Schloss ist seit der Errichtung teilweise unterkellert, die Nutzung und auch der Bauzustand haben sich mehrfach verändert. Für die Wände wurde in den unterschiedlichen Bauphasen <a href="https://www.heimwerker.de/mauersteine-im-ueberblick/">Natursteinmauerwerk und Ziegel</a> verwendet. Die hauptsächlich im Küchen- und Kavalierflügel vorhandenen Ziegelfußböden waren offensichtlich schon immer gepflastert, für den Bereich des Alten Schlosses fehlt dieser Nachweis. Hier geben die neben jüngeren Ziegelfußböden vorgefundenen Sandböden wahrscheinlich den Erstzustand wieder. Die Deckenkonstruktion hat sich verändert und stimmt mit dem heutigen Bestand nur noch teilweise überein. Die Untersuchungen belegen eindeutig, in welchen Räumen älterer Bestand zu finden und wo nachträglich Decken und Gewölbe wegen Umnutzung als Weinkeller oder Luftschutzbunker, Stützung von Neuaufbauten oder Schäden eingezogen wurden.</p>
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		<item>
		<title>Hackesche Höfe – damals und heute</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/hackesche-hofe-damals-und-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 14:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach schöner Architektur in der Landeshauptstadt, wird der Urlauber bestimmt des Öfteren den Tipp Hackesche Höfe erhalten. Als Hofareal können die Hackeschen Höfe sich mit dem Superlativ schmücken, die Größten in Deutschland zu sein. Wer einen kreativen Wohnraum sucht, der kann sich glücklich schätzen, wenn er hier eine Wohnung findet. Die Hackeschen Höfe halten noch kreative Überraschungen bereit. Es gibt Mode direkt vom Designer – in den kleinen Boutiquen findet sich oftmals ausgefallene Mode junger und internationaler Künstler. Der Mix aus Nachtleben, Kultur und Shopping begeistert nicht nur Besucher und dies alles in einer Umgebung, die mit einer traditionsreichen Architektur beeindruckt. Schon</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/staatsoper-unter-den-linden">Auf der Suche nach schöner Architektur in der Landeshauptstadt,</a> wird der Urlauber bestimmt des Öfteren den Tipp Hackesche Höfe erhalten.</p>
<p>Als Hofareal können die Hackeschen Höfe sich mit dem Superlativ schmücken, die Größten in Deutschland zu sein. Wer einen kreativen Wohnraum sucht, der kann sich glücklich schätzen, wenn er hier eine Wohnung findet. Die Hackeschen Höfe halten noch kreative Überraschungen bereit. Es gibt Mode direkt vom Designer – in den kleinen Boutiquen findet sich oftmals ausgefallene Mode junger und internationaler Künstler. Der Mix aus Nachtleben, Kultur und Shopping begeistert nicht nur Besucher und dies alles in einer Umgebung, die mit einer traditionsreichen Architektur beeindruckt.</p>
<p>Schon im 17. Jahrhundert waren hier zahlreiche Scheunen zu finden und im Laufe der Zeit haben sich die Hackesche Höfe zu einem Treffpunkt für Kunst und Kreativität entwickelt. In den 90er Jahren wurden die Hackeschen Höfe mit Fassaden im Jugendstil saniert. Wer heute das Hofareal besucht, wird ein Gelände vorfinden, das durch liebevoll erhaltene Details der alten Epoche seinen besonderen Charme erhält.</p>
<h2>Seit 1906 ein Begriff in Berlin</h2>
<p>Die Hackeschen Höfe bestehen in ihrer heutigen Form erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts und <a href="http://www.taz.de/!373958/">wurden im September 1906 eröffnet.</a> Die vorherigen Wohngebäude wurden leider abgerissen, aber es entstand ein Komplex, der durch seine Schönheit beim Design und der Architektur auffällt. Die Hackeschen Höfe haben heute eine Fläche von 27000 qm, die auf 8 Höfe verteilt ist. Es gibt 40 Firmen und Geschäfte aus den Bereichen Essen, Kunst und Kultur und dazu gibt es zahlreiche Wohnungen.</p>
<h2>Die Hackeschen Höfe – abends geschlossen</h2>
<p><a href="https://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560128-3558930-hackesche-hoefe.html">Leider sind die Höfe ab dem Abend geschlossen,</a> denn es wird noch besonderer Wert auf die nächtliche Ruhe gelegt. Wer die alten Fabriketagen besucht, kann kreative Köpfe bei der Arbeit finden. Auf den großen Büroflächen haben sich Designer, Architekten und PR-Agenturen angesiedelt, auch einige Künstler haben hier ein berufliches Zuhause gefunden. Auf der Suche nach außergewöhnlicher Mode oder schicken Designerprodukten, ist der Gang in die Hackeschen Höfe immer eine gute Wahl.</p>
<p>Zum kulturellen Angebot gehören das Varieté Chamäleon, der Sophienclub und das Kino in den Hackeschen Höfen. Dazu kommt fürs leibliche Wohl eine Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés wie das Café Cinema, welches – mittlerweile mit neuen Betreibern – zu den festen Größen am Hackeschen Markt gehört. Das Café wurde kurz nach der Wende 1990 eröffnet und ist damit das Älteste am Platz.</p>
<p>Damals war es vor allem für jüngere Menschen ein beliebter Ort, um sich zu treffen. Das neu eröffnete Café ist seinem alten Charme und den – für diese Region – günstigen Preisen treu geblieben.</p>
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		<item>
		<title>Staatsoper Unter den Linden</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/staatsoper-unter-den-linden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten. Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten.</p>
<p>Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen Start in eine neue Zeit für Opernhäuser, die nun fern ab des höfischen Lebens ihren Betrieb aufnehmen konnten.</p>
<h2>Zuerst ein Gebäude im Rokokostil</h2>
<p>Bei der ursprünglichen Hofoper war der Einfluss des Rokoko zu spüren – verspielte Leichtigkeit sorgte für den besonderen Charme der damaligen Hofoper. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die ursprüngliche Hofoper sehr gewandelt – nicht nur der Zahn der Zeit nagte an der Baumasse, sondern auch ein Brand und Kriege trugen zu erheblichen Veränderungen bei. <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zur-staatsoper-bitte-kultureinrichtungen-nicht-gegen-schulklos-ausspielen--29814548">Bis zur Generalsanierung in den Jahren von 2010 bis 2017 haben diese Änderungen ein Kunstwerk der Architektur entstehen lassen,</a> dass zum Anhören meisterlicher Musik wunderbar geeignet ist.</p>
<h2>Nach der Sanierung wieder im eigenen Haus für den Besucher geöffnet</h2>
<p>Wer sich in der Zeit der Sanierung den Freuden einer Opernaufführung hingeben wollte, musste zunächst an der Bismarckstraße ins Schillertheater gehen. Doch diese Zeiten sind nun vorbei – die Besucher der Oper Unter den Linden werden mit einem ganz besonderen Hörgenuss verwöhnt werden können. Im Zuge der Sanierung wurde der Innenraum ausgebaut und die Decke um vier Meter erhöht, wodurch eine noch bessere Akustik erreicht wurde.<br />
Hier können nun die Werke von Mozart, Tschaikowsky und Beethoven unter Leitung von Daniel Barenboim mit neuem Klang gehört und gesehen werden. <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2017/12/berlin-mitte-staatsoper-unter-den-linden-wird-wiedereroeffnet.html">In ihrer bewegten 275-jährigen Geschichte erlebte die Staatsoper zahlreiche Uraufführungen</a>, u. a. von Giacomo Meyerbeer und wurden von bekannten Komponisten und Dirigenten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Herbert von Karajan geleitet.</p>
<p>Die einstige Pracht wird dem Betrachter noch heute geboten, weil das Äußere der Oper Unter den Linden sich nah an dem ursprünglichen Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert orientiert. Was von Knobelsdorff geschaffen wurde, kann jetzt nach der Sanierung wieder bewundert werden.</p>
<h2>Mit überzeugender Akustik versehen worden</h2>
<p>Im Innenbereich kann sich der Besucher über modernes Ambiente freuen, sogar ein Besuch im Rollstuhl ist nun problemlos möglich, weil die Oper Unter den Linden barrierefrei gestaltet wurde. Generalmusikdirektor Daniel Barenboim garantiert die Qualität des Programms – zur feierlichen Eröffnung gab es zuvor auf dem Bebelplatz ein freies Konzert für alle Berliner. Die Eröffnung im Saal selbst am 3. Oktober wurde mit einer Musiktheaterpremiere unter Intendant Jürgen Flimm gefeiert. Der reguläre Spielbetrieb wurde schließlich am 7. Dezember 2017 wieder aufgenommen.</p>
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		<title>Das Theater des Westens</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-theater-des-westens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 18:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört das Theater des Westens, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt. Das Theater des Westens –</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33316261">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört <a href="https://www.berlin.de/tickets/theater/tipps/buehnen/2224941-2903274-theater-des-westens.html">das Theater des Westens</a>, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt.</p>
<h2>Das Theater des Westens – Operette und Musical als wahrer Kunstgenuss</h2>
<p>Die Geschichte des beliebten Kulturbetriebes in Berlin beginnt in den Jahren 1895 und 1896, in denen das Gebäude damals im Stil des Historismus im wilhelminischen Stil entstand. Erst wurden hier Märchenschauspiele aufgeführt, dann begann die Zeit als Opern- und Operettenbühne. Bekannte Tanzgruppen fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die perfekte Bühne und opulente Ausstattungsrevuen mit berühmten Stars begeisterten das Berliner Publikum.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_des_Westens">Nach vielen Höhen und Tiefen ist das Theater des Westens heute das älteste Musicaltheater Berlin</a>. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin und besuchen das Theater des Westens, um sich mit einem Musical unterhalten zu lassen. Enrico Caruso gab 1905 hier sein Berliner Debüt. Heute werden nicht nur klassische Musicals wie „Les Misérables“ und „My Fair Lady“ aufgeführt, auch moderne Adaptionen von Filmen wie „Sister Act“ gehören zum Programm.</p>
<h2>Das Theater des Westens – von My Fair Lady bis La Cage Aux Folles</h2>
<p>Einen Hit auf der Bühne zu landen, ist das Bestreben vieler Künstler. Berühmte Musicals wie „<a href="https://www.berliner-zeitung.de/sylvia-wintergruen--umjubelte--my-fair-lady--16826502">My Fair Lady“ oder „La Cage Aux Folles</a>“ gehörten in Berlin zu erfolgreichsten Aufführungen. Seit 1999 ist Elmar Ottenthal Intendant des Hauses und für den Erfolg der Bühne verantwortlich. Der Österreicher brachte bekannte Musicals wie „Chicago“ auf die Bühne.</p>
<p>Seit 2003 gehört das Theater des Westens Joop van den Ende mit seinem bekannten Unterhaltungskonzern – ein Vorteil für die Bühne, denn es wurde kräftig investiert.</p>
<h2>Das Theater des Westens – nach Höhen und Tiefen in ruhigeren Gewässern</h2>
<p>Seit 2003 scheinen die wilden Jahre für die Bühne vorbei zu sein, stattdessen sorgte die Privatisierung für eine Beruhigung und für weitere Erfolge sowie Gefährten. Lesungen, Workshops fürs Puppenspiel oder ein Rundgang durch das ganze Haus – das Programm ist breiter und vielfältiger geworden. Selbst ein Tag der offenen Tür findet statt und ist für alle Besucher interessant, die mal hinter die Kulissen der Bühne schauen wollen.</p>
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		<title>Die Nikolaikirche im Herzen der Stadt</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/die-nikolaikirche-im-herzen-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel.</p>
<p>Anlässlich der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/750-jahre-nikolaikirche-tuerme-einer-weltstadt/9756038.html">750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche</a> wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm ein.</p>
<p>Die Nikolaikirche geht vermutlich auf mindestens zwei Vorgängerbauten zurück, wobei die erste etwas um das Jahr 1230 entstand und den regionalen Typus einer spätromanischen Pfeilerbasilika verkörperte. Der Westbau der Kirche, der durch frühgotische Züge inspiriert ist, ist bis heute erhalten und entstand rund 1230. Den Namen erhielt die Kirche von dem Heiligen Nikolaus von Myra. Im Laufe ihres Bestehens wurde die Nikolaikirche mehrfach umgebaut und verändert. Ein wichtiges Kriterium hierbei war die wirtschaftliche Leistungskraft der Berliner Bürger, denn diese sollte sich in der Stilistik der Baukunst wiedergespiegeln. Heute erstrahlt der sanierte, schlichte, gotische Hallenbau in frischen Farben. Das Charakteristikum der Nikolaikirche, der markante Doppelturm, prägt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Silhouette der Stadtmitte.</p>
<h2>Unterwegs im Nikolaiviertel</h2>
<p>Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Nikolaikirche aufgrund eines Bombenangriffs fast vollständig zerstört und blieb bis 1984 eine Ruine. Erst im Jahre 1987 wurde sie anlässlich der 750-Jahr-Feier von Berlin wiederaufgebaut. Man verwendete hierfür alte Zeichnungen und Pläne, sodass ein originalgetreuer Wiederaufbau ermöglicht wurde. Eine Erneuerung war die Installierung eines aus 41 Glocken bestehenden Glockenspiels im Turm.</p>
<p>Anfänglich diente die <a href="https://www.stadtmuseum.de/nikolaikirche">Nikolaikirche als Ort des Glaubens und als Begräbnisstätte</a> von bedeutsamen Berliner Familien, doch im Laufe der Zeit fanden auch viele historische Ereignisse an jenem Ort statt. So war die Nikolaikirche 1809 Schauplatz, als die erste Stadtverordnetensammlung vereidigt wurde. 1991 konstituierte sich an diesem Ort das erste, frei gewählte Gesamtberliner Abgeordnetenhaus.</p>
<h2>Ein Gotteshaus mit bewegter Geschichte</h2>
<p>Die Nikolaikirche erlangte eine besondere Bedeutung als Wirkungsstätte des protestantischen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt. Dieser war an dem Ort von ca. 1657 bis 1667 als Pfarrer und Kirchenliedkomponist tätig. Auch der <a href="https://www.carus-verlag.com/personen/johann-crueger/5/">bekannte Komponist Johann Crüger musizierte hier</a> von 1622 bis 1662 und brachte wertvolle Kirchenlieder hervor. Ein weiterer bekannter Theologe, der in der Nikolaikirche tätig war, war der lutherische Pietist Philipp Jacob Spener, welcher von 1691 bis zu seinem Tode im Jahr 1705 als Probst in der Kirche arbeitete. In der Zeit von 1913 bis 1922 war ein weiterer Pfarrer namens Wilhelm Ludwig Georg Wessel in St. Nikolai ansässig. Er war der Vater von Horst Wessel, einem SA Sturmführer, nach dem das gleichnamige Lied benannt wurde. Im Jahre 1939 fand der letzte Gottesdienst in der St. Nikolaikirche anlässlich des 400. Jubiläums des Übertritts zur Reformation statt.</p>
<p>Die im Krieg stark zerstörte Nikolaikirche, wurde nach ihrem Aufbau in den 80er Jahren im März 2010 nach einer umfassenden zweijährigen Sanierung mit einem Festprogramm wiedereröffnet. Im Zuge der Sanierung wurden einige Barockfiguren des ursprünglichen Altars wiederaufgestellt und die restaurierte Kanzel der nicht wiederaufgebauten Franziskaner-Klosterkirche wurde im Kirchenhauptraum eingebaut.</p>
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		<title>Das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-schauspielhaus-am-gendarmenmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:20:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet. Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de">Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel</a> und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet.</p>
<p>Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen als Konzertsaal. Darin befinden sich auch die Proberäume und Garderoben. Der mittlere Teil des Gebäudes besteht aus dem Foyer, der Bühne und dem Zuschauerraum. Der Innenbereich ist reich an Logen und beherbergt den bekannten Königsbalkon. Die Zuschauerplätze sind halbkreisförmig vor dem Bühnenraum angeordnet.</p>
<h2><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-347" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg" alt="" width="457" height="304" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1.jpg 600w" sizes="(max-width: 457px) 100vw, 457px" />Zwischen dem Berliner und Französischen Dom</strong></h2>
<p>Besonders auffallend sind die Figuren der Außenfassade, welche ebenfalls auf Entwürfe von Schinkel zurückgehen. Der Dachfirst wird von Apoll, dem Gott der Künste, bestimmt, welcher auf einem von zwei Greifen gezogenen Gespann thront. Darunter findet sich ein geflügelter Eros wieder, der von heiligen Schwänen und Schlangen umgeben ist. Auch die anderen drei Giebelfelder sind von der antiken Mythologie geprägt: Musik, Tragödie und Komödie.</p>
<p>Am Portikus findet man ein Abbild der Niobe mit ihren sterbenden Kindern – diese mythische Figur steht für die Tragödie. Des Weiteren erblickt man den <a href="http://www.hamburger-kunsthalle.de/sammlung-online/carlo-cesio-annibale-carracci-und-werkstatt-venanzio-monaldini-arnold-van-37">Triumphzug von Ariadne und Bacchus</a> – ein Symbol für die Komödie, und die Befreiung Eurydikes aus der Unterwelt durch Orpheus. Das Abbild steht für die Musik. Auch die Plastiken der neun Musen finden sich im Portikus und den Seitengiebeln wieder.</p>
<p>Nachdem das Gebäude im Laufe des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde, folgte eine lange Phase der Rekonstruktion. Im Innenbereich erhielten die Räume eine klassizistische Dekoration, wofür extra Spezialisten für die notwendigen Stuckarbeiten und Dekormalereien geschult wurden. Der Wiener Musikvereinssaal diente als Vorbild für den Großen Konzertsaal. Im Jahre 1984 erstrahlte das Schauspielhaus in neuem Glanz und wurde fortan als Konzerthaus genutzt.</p>
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		<title>Aussteigen bitte! am Berliner Hauptbahnhof</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/aussteigen-bitte-am-berliner-hauptbahnhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 13:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hauptbahnhof in Berlin gilt als der größte und mondernste Kreuzungsbahnhof in Europa und ist viel mehr als nur ein Bahnhof. Er ist ein beliebter Treffpunkt bei Jung und Alt, beherbergt ein Shopping-Center und wird als architektonisches Vorzeigeobjekt und somit einzigartige Sehenswürdigkeit in Berlin angesehen. Mit der Planung des Hauptbahnhofs wurde der Architekt Meinhard von Gerkan beauftragt. Bereits seit 1990 dachte der Berliner Senat über ein neues Verkehrskonzept nach, den Kreuzungsbahnhof. Der Berliner Hauptbahnhof sollte ursprünglich ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Ost und West sein und auch Endpunkt der geplanten Magnetschwebebahn von Berlin nach Hamburg. Der Bau des Berliner Hauptbahnhofs dauerte insgesamt fast 11 Jahre und begann</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hauptbahnhof in Berlin gilt als der größte und mondernste Kreuzungsbahnhof in Europa und ist viel mehr als nur ein Bahnhof. Er ist ein beliebter Treffpunkt bei Jung und Alt, beherbergt ein Shopping-Center und wird als architektonisches Vorzeigeobjekt und somit einzigartige Sehenswürdigkeit in Berlin angesehen.</p>
<p>Mit der Planung des Hauptbahnhofs wurde der Architekt Meinhard von Gerkan beauftragt. Bereits seit 1990 dachte der Berliner Senat über ein neues Verkehrskonzept nach, den Kreuzungsbahnhof. Der Berliner Hauptbahnhof sollte ursprünglich ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Ost und West sein und auch Endpunkt der geplanten Magnetschwebebahn von Berlin nach Hamburg. Der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article207599777/Berlins-Riesen-Reisemaschine-wird-zehn-Jahre-alt.html">Bau des Berliner Hauptbahnhofs dauerte insgesamt fast 11 Jahre</a> und begann 1995. Feierlich eröffnete wurde er schließlich nach einigen Verzögerungen am 28. Mai 2006. Vormals befand sich hier der Lehrter Bahnhof, welcher im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.</p>
<h2>Ein neues Zentrum am ehemaligen Lehrter Bahnhof</h2>
<p>Der Berliner Hauptbahnhof gilt als einzigartiges architektonisches Vorzeigeobjekt. Zentrum ist die 321 Meter lange gläserne Halle der in Ost-West-Richtung verlaufenen Stadtbahn. Diese wird von der 160 Meter langen Bahnhofshalle in Nord-Süd-Richtung gekreuzt.</p>
<p>Durch sein gewölbtes Mitteldach ist der Bahnhof lichtdurchflutet und wirkt großzügig und elegant. In seinem Inneren ist er in zwei Hauptebenen für den Bahnverkehr und in drei Verbindungs- und Geschäftsebenen gegliedert. Diese beinhalten die 15.000 m² große Einkaufspassage, ein beliebter Treffpunkt für Besucher und eine 44.000 m² große Bürofläche. Durch ein lichtdurchflutetes Deckensystem lässt sich auf allen unteren Gleisen auch Tageslicht erkennen.</p>
<p>Eine beliebte Sehenswürdigkeit des Hauptbahnhofes ist die vor dem nördlichen Haupteingang stehende Skulptur „Rolling Horse“. Es handelt sich hierbei <a href="http://www.berliner-zeitung.de/die-juengste-attraktion-am-hauptbahnhof-war-schon-umstritten--bevor-sie-gestern-enthuellt-wurde-mehdorns-pferd-15758486">um ein sich kreisförmig krümmendes Pferd</a>, welches sich organisch mit einem Eisenbahnrad verbindet. Die Statue hat eine Länge von 10 Metern und wurden vom Künstler Goertz gefertigt. Teile des ehemaligen Lehrter Stadtbahnhofes wurden im Sockel der Skulptur integriert.</p>
<p>Durch die <a href="https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/berlin-ausbau-oeffentlicher-personen-nahverkehr-u-bahn-tram-s-bahn.html">Verlängerung der Straßenbahnlinie M10 und der U-Bahnlinie U5</a> wird der Hauptbahnhof in Zukunft als zentraler Knotenpunkt weiter an Bedeutung zunehmen. In seiner Umgebung werden Wohn- und Geschäftsgebäude weitergebaut, sodass das Umfeld des Bahnhofs belebt wird. Das markante Gebäude mit seiner gewölbten Dachkonstruktion und seiner gewaltigen Höhe von 46 Metern ist schon jetzt zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins geworden.</p>
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		<title>Ein Meisterwerk der Baukunst – die Berliner Philharmonie</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/ein-meisterwerk-der-baukunst-die-berliner-philharmonie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 13:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL. Die Berliner Philharmonie ist die Heimstätte der Berliner Philharmoniker und gilt als einer der wichtigsten Konzertsäle in ganz Berlin. Sie befindet sich am Kemperplatz in Tiergarten und wurde von 1960 bis 1963 von Hans Scharoun erbaut. Sie ist Bestandteil des bedeutenden Kulturforums Berlin am Potsdamer Platz. Die Berliner Philharmonie befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Neuen Nationalgalerie und zum Potsdamer Platz. Rein äußerlich weist die Berliner Philharmonie eine zirkusartige Bauform auf. Das Konzertpodium befindet sich direkt in der Mitte, und der Innenbereich weist eine goldgelbe Verkleidung auf, was ihr auch den Spitznamen „Konzertschachtel“ einbrachte.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73744672">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL.</a></p>
<p>Die Berliner Philharmonie ist die Heimstätte der Berliner Philharmoniker und gilt als einer der wichtigsten Konzertsäle in ganz Berlin. Sie befindet sich am Kemperplatz in Tiergarten und wurde von 1960 bis 1963 von Hans Scharoun erbaut. Sie ist Bestandteil des bedeutenden Kulturforums Berlin am Potsdamer Platz. Die Berliner Philharmonie befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Neuen Nationalgalerie und zum Potsdamer Platz.</p>
<p>Rein äußerlich weist die Berliner Philharmonie eine zirkusartige Bauform auf. Das Konzertpodium befindet sich direkt in der Mitte, und der Innenbereich weist eine goldgelbe Verkleidung auf, was ihr auch den Spitznamen „Konzertschachtel“ einbrachte. In den Jahren von 1984 bis 1987 wurde die Philharmonie durch ein weiteres Gebäude ergänzt, den Kammermusiksaal, welcher nach <a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Zum_Tode_von_Edgar_Wisniewski_27194.html">den Plänen von Edgar Wisniewski</a> erbaut wurde. Beide Gebäude sind miteinander verbunden.</p>
<h2>Die goldene „Konzertschachtel“ Berlins</h2>
<p>Zu den äußerlichen Besonderheiten des Baus zählen die berühmten Anleihen bei nautischen Gestaltungselementen in Form von Bullaugen, die Aufteilung der Architektur in eine horizontale Basis und den daraus hervorragenden goldenen Klangkörper. An der Nord- und Westseite des Gebäudes erblickt man eine terrassenartige Galerie, in welcher sich die Zuseher in den Pausen aufhalten können. Über diese Galerie ist auch der Garten erreichbar.</p>
<p>Aus Kostengründen war die Fassade der Philharmonie nicht von Anfang an golden, sondern sie wurde lediglich mit der Farbe Ocker versehen. Die Farbe stand für den Verweis auf Schlösser und Herrenhäuser und galt als besonders edel. Erst in den Jahren von 1979 bis 1981 wurde die heutige goldene Fassade angebracht.</p>
<p>Der Konzertsaal der Philharmonie bietet 2250 Sitzplätze. Der Aufbau des Saals ist zeltartig und asymmetrisch und basiert auf dem Prinzip dreier, ineinander versetzter Fünfecke. Diese Besonderheit fungiert heute als Logo der Berliner Philharmoniker.</p>
<h2>Perfekte Akustik an allen Orten</h2>
<p>Durch die unregelmäßig ansteigenden Logenterassen und die rundum Besetzung der Fläche haben alle Sitzplätze eine gute Sicht auf die in der Mitte platzierten Bühne. Damit wurde versucht, die Trennung von Künstler und Publikum aufzuheben, sodass der Künstler innerhalb seiner Zuschauer ist. Sehr viele Künstler schätzen den direkten Zuhörerkontakt und fühlen sich wohl inmitten der Zuschauer. Der Aufbau des Konzertsaales mit seiner terrassenähnlichen Struktur und der Bühnenposition diente vielen Neubauten als Vorbild, z. B. das Sydney Opera House oder die Suntory Hall in Tokio. Das Foyer befindet sich rechts des Konzertsaals und wird von terrassenartigen Zuschauerrängen dominiert.</p>
<p>Für die <a href="https://www.berliner-philharmoniker.de/philharmonie/akustik/">besondere Akustik der Philharmonie</a> wurde auf die Erfahrung von Lothar Cremer von der Technischen Universität Berlin zurückgegriffen. Die herabsickende Saaldecke macht es möglich, dass alle Zuschauer, auch in den oberen Rängen, keinen Ton leiser oder lauter wahrnehmen. Für einen guten Klang für die Zuschauer, aber auch für die Orchestermitglieder mussten zusätzlich reflektierende und schallabsorbierende Elemente eingebaut werden. Diese sogenannten Wolken, Pyramiden und Prismen werfen den Schall zurück oder nehmen ihn auf und machen jedes Konzert zu einem unvergleichlichen Erlebnis.</p>
<p>Unter der Leitung des Dirigenten Sir Simon Rattle gelangte die Berliner Philharmonie in den vergangenen Jahren zu weltweitem Ruhm. Konzerte werden mittlerweile <a href="https://www.digitalconcerthall.com/de/live">per Live-Stream für ein breiteres Publikum</a> nach draußen übertragen. Sein Nachfolger wird ab 2018 der Dirigent der bayrischen Staatsoper, Kirill Petrenko.</p>
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