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	<title>Kirchen Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Kirchen Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Die Nikolaikirche im Herzen der Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel.</p>
<p>Anlässlich der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/750-jahre-nikolaikirche-tuerme-einer-weltstadt/9756038.html">750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche</a> wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm ein.</p>
<p>Die Nikolaikirche geht vermutlich auf mindestens zwei Vorgängerbauten zurück, wobei die erste etwas um das Jahr 1230 entstand und den regionalen Typus einer spätromanischen Pfeilerbasilika verkörperte. Der Westbau der Kirche, der durch frühgotische Züge inspiriert ist, ist bis heute erhalten und entstand rund 1230. Den Namen erhielt die Kirche von dem Heiligen Nikolaus von Myra. Im Laufe ihres Bestehens wurde die Nikolaikirche mehrfach umgebaut und verändert. Ein wichtiges Kriterium hierbei war die wirtschaftliche Leistungskraft der Berliner Bürger, denn diese sollte sich in der Stilistik der Baukunst wiedergespiegeln. Heute erstrahlt der sanierte, schlichte, gotische Hallenbau in frischen Farben. Das Charakteristikum der Nikolaikirche, der markante Doppelturm, prägt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Silhouette der Stadtmitte.</p>
<h2>Unterwegs im Nikolaiviertel</h2>
<p>Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Nikolaikirche aufgrund eines Bombenangriffs fast vollständig zerstört und blieb bis 1984 eine Ruine. Erst im Jahre 1987 wurde sie anlässlich der 750-Jahr-Feier von Berlin wiederaufgebaut. Man verwendete hierfür alte Zeichnungen und Pläne, sodass ein originalgetreuer Wiederaufbau ermöglicht wurde. Eine Erneuerung war die Installierung eines aus 41 Glocken bestehenden Glockenspiels im Turm.</p>
<p>Anfänglich diente die <a href="https://www.stadtmuseum.de/nikolaikirche">Nikolaikirche als Ort des Glaubens und als Begräbnisstätte</a> von bedeutsamen Berliner Familien, doch im Laufe der Zeit fanden auch viele historische Ereignisse an jenem Ort statt. So war die Nikolaikirche 1809 Schauplatz, als die erste Stadtverordnetensammlung vereidigt wurde. 1991 konstituierte sich an diesem Ort das erste, frei gewählte Gesamtberliner Abgeordnetenhaus.</p>
<h2>Ein Gotteshaus mit bewegter Geschichte</h2>
<p>Die Nikolaikirche erlangte eine besondere Bedeutung als Wirkungsstätte des protestantischen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt. Dieser war an dem Ort von ca. 1657 bis 1667 als Pfarrer und Kirchenliedkomponist tätig. Auch der <a href="https://www.carus-verlag.com/personen/johann-crueger/5/">bekannte Komponist Johann Crüger musizierte hier</a> von 1622 bis 1662 und brachte wertvolle Kirchenlieder hervor. Ein weiterer bekannter Theologe, der in der Nikolaikirche tätig war, war der lutherische Pietist Philipp Jacob Spener, welcher von 1691 bis zu seinem Tode im Jahr 1705 als Probst in der Kirche arbeitete. In der Zeit von 1913 bis 1922 war ein weiterer Pfarrer namens Wilhelm Ludwig Georg Wessel in St. Nikolai ansässig. Er war der Vater von Horst Wessel, einem SA Sturmführer, nach dem das gleichnamige Lied benannt wurde. Im Jahre 1939 fand der letzte Gottesdienst in der St. Nikolaikirche anlässlich des 400. Jubiläums des Übertritts zur Reformation statt.</p>
<p>Die im Krieg stark zerstörte Nikolaikirche, wurde nach ihrem Aufbau in den 80er Jahren im März 2010 nach einer umfassenden zweijährigen Sanierung mit einem Festprogramm wiedereröffnet. Im Zuge der Sanierung wurden einige Barockfiguren des ursprünglichen Altars wiederaufgestellt und die restaurierte Kanzel der nicht wiederaufgebauten Franziskaner-Klosterkirche wurde im Kirchenhauptraum eingebaut.</p>
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		<title>Berliner Dom und die Gedächtniskirche</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/berliner-dom-und-die-gedachtniskirche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 13:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berliner Dom ist im Zentrum von Berlin kaum zu übersehen, die imposante Kuppel erhebt sich über die umliegenden Gebäude. Kaiser Wilhelm II. erbaute die Hof- und Domkirche in den Jahren 1894 bis 1905. Die Geschichte des Doms reicht allerdings bis ins historische Mittelalter zurück. Schon 1465 wurde mit dem Bau einer Oberpfarr- und Domkirche begonnen. 1747 wurde ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppel errichtet. Es vergingen 70 Jahre, bis dieses Gotteshaus innen und außen erneuert wurde. Kaiser Wilhelm II. ließ den Dom 1894 abreißen und nach Entwürfen des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff neu bauen. Der dreiteilige Dom wurde im Barockstil erbaut und ist stark geprägt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom">Berliner Dom </a>ist im Zentrum von Berlin kaum zu übersehen, die imposante Kuppel erhebt sich über die umliegenden Gebäude. Kaiser Wilhelm II. erbaute die Hof- und Domkirche in den Jahren 1894 bis 1905. Die Geschichte des Doms reicht allerdings bis ins historische Mittelalter zurück. Schon 1465 wurde mit dem Bau einer Oberpfarr- und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_%28Bauwerk%29">Domkirche </a>begonnen.</p>
<p>1747 wurde ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppel errichtet. Es vergingen 70 Jahre, bis dieses Gotteshaus innen und außen erneuert wurde. Kaiser Wilhelm II. ließ <a href="http://www.sehnsuchtdeutschland.com/de/a418/Berliner-Dom---das-Herz-des-protestantischen-Preu-ens.html">den Dom </a>1894 abreißen und nach Entwürfen des Dombaumeisters <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Carl_Raschdorff">Julius Carl Raschdorff</a> neu bauen.</p>
<p>Der dreiteilige Dom wurde im Barockstil erbaut und ist stark geprägt von der italienischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochrenaissance">Hochrenaissance</a>. Die Denkmalkirche ist heute nicht mehr vorhanden. Die Domkuppel war von vier Ecktürmen mit einer Höhe von 114 Metern umgeben. Im Krieg wurde der <a href="http://www.berlinerdom.de/content/view/82/124/lang,de/">Dom zerstört</a>, im Jahr 2002 ist er vollständig restauriert worden. Die Innenarbeiten wurden im Jahr 2002 mit einer großen Feierlichkeit enthüllt.</p>
<h2>Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche</h2>
<p>Als eines der Wahrzeichen Westberlins steht die <a href="http://www.gedaechtniskirche-berlin.de/">Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche </a>seit dem Ende des 2. Weltkriegs unweit des Zoologischen Gartens. Heute besteht die Kirche aus der Ruine und einem Neubau aus dem Jahre 1961.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schwechten">Franz Schwechten </a>entwickelte die Pläne für die neuromanische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In den Jahren von 1891 bis 1895 wurde das Bauwerk errichtet.</p>
<p>Die Kirche ist eine religiöse Gedenkstätte die Kaiser Wilhelm II. zu Ehren seines Großvaters Kaiser Wilhelm I. erbauen ließ. Innen wie außen ist die Kirche prächtig gestaltet gewesen. Während des zweiten Weltkriegs wurde die prachtvolle Kirche 1943 stark zerstört und es blieben nur noch die Turmruinen des Meisterwerks übrig. Die Ruine wurde zum Mahnmal für Krieg und Zerstörung.</p>
<p>Der Neubau begann mehr als ein Jahrzehnt später im März 1957, den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Architekt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Eiermann">Egon Eiermann</a>. Die Bauzeit für die neue Kirche betrug vier Jahre. Zuvor musste ein Kompromiss eingegangen werden, denn der Entwurf des Architekten Eiermann sah den kompletten Abriss der Ruine vor. In der Bevölkerung löste das Diskussionen aus und so einigten sich alle Beteiligten darauf, den Turm als Mahnmal zu erhalten und den Neubau als zentrales Gotteshaus direkt daneben zu erbauen.</p>
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