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	<title>Kunst &amp; Kultur Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<title>Kunst &amp; Kultur Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Die James-Simon-Galerie komplettiert die Museumsinsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2020 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin. Architektur verbindet Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81686978">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL</a></p>
<p>Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. <a href="https://www.fr.de/kultur/kunst/james-simon-galerie-berlin-schoenheit-funktionalitaet-programmatik-12781028.html">Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin.</a></p>
<h2>Architektur verbindet</h2>
<p>Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle bündeln. Der 1999 beschlossene <a href="https://www.architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/">Masterplan Museumsinsel</a> bestimmt schließlich den optischen Lückenschluss zwischen Kupfergraben und Neuem Museum. An diesem Platz stand einst ein Gewerbebau, die 1938 abgerissene Schinkelsche Packhofanlage.</p>
<p>Architekt David Chipperfield übersetzt mit seinem Bau das historische Element der auch die Museumsinsel prägenden Kolonnadengänge in eine zeitgenössische, schlichte Form. Dem ankommenden Besucher offenbart sich auf unterschiedlich hohen Ebenen ein transparenter und durch filigrane Stabreihung definierter Körper mit vielfältigen Blicken auf die Fassade des nebenliegenden Neuen Museums. Ein zusätzlicher Bezug zum angrenzenden Pergamonmuseum schafft die Fortsetzung der Architektur über einen hohen Sockelbau. Zwischen dem Neuen Museum und der James-Simon-Galerie liegt der Neue Hof, ein lang gestreckter Freigang und gedacht als Ankunfts- und Orientierungsort. Von hier aus erhalten die Besucher Zugang zu fast allen Bereichen der Museumsinsel. Das Gebäude der James-Simon-Galerie selbst erschließt sich über eine weithin sichtbare, großzügige Freitreppe.</p>
<h2>Helle und Großzügigkeit dominieren</h2>
<p>Das circa 100 Meter lange Gebäude gliedert sich mit einer Nutzfläche von rund 4.600 Quadratmetern in fünf versetzt liegende Ebenen, großzügig durch Treppen, Foyers und Fahrstühle verbunden. Die hohen Räume geben ausreichend Platz für Bewegung, Sicht und Kommunikation.</p>
<p>Das obere Geschoss empfängt die Besucher mit Kassenbereich, Information, Restaurant und einer Terrasse mit Blick auf das neue Humboldt-Forum. Das darunterliegende Mezzaningeschoss beherbergt Garderoben, Schließfächer, Toiletten und Museumsshop. Auf den weiteren Ebenen finden sich Flächen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen, ein Auditorium und Räume zur Ausstellungsvorbereitung. Das Untergeschoss ist für Technik- und Lagerräume reserviert. Aus dem Obergeschoss sind der Rundgang <a href="https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/antike-architekturen/">Antike Architekturen im Pergamonmuseum</a> sowie auf der unteren Ebene die Archäologische Promenade mit einer Verbindung zu vier der fünf historischen Häuser direkt zugänglich. Die historischen Zugänge zu den Museen bleiben ergänzend bestehen.</p>
<p>Der in neutralem Perlgrau hell scheinende Bau ist aus Betonwerkstein mit Zuschlägen aus grobkörnigem weißem Marmorsplitt. Die sandgestrahlten Oberflächen nehmen die Optik der Betonfertigteile des Neuen Museum auf. Im Inneren dominieren Sichtbetonwände ohne dekorative Elemente, ein Fußboden aus Muschelkalk und Einbauten aus französischem Nussbaumholz. Die Verwendung von Beton soll die monolithische, fugenlos aus einem Stück ersichtliche Architektur optisch unterstützen.</p>
<h2>Architekturpreis Beton 2020</h2>
<p>In Würdigung der herausragenden Leistungen um die Architektur und Baukunst und den Einsatz des Baustoffes Beton vergibt das <a href="https://www.beton.org/organisation/informationszentrum-beton/">InformationsZentrum Beton</a> in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA einen seiner Preise der James-Simon-Galerie.</p>
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		<title>Hackesche Höfe – damals und heute</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/hackesche-hofe-damals-und-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 14:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach schöner Architektur in der Landeshauptstadt, wird der Urlauber bestimmt des Öfteren den Tipp Hackesche Höfe erhalten. Als Hofareal können die Hackeschen Höfe sich mit dem Superlativ schmücken, die Größten in Deutschland zu sein. Wer einen kreativen Wohnraum sucht, der kann sich glücklich schätzen, wenn er hier eine Wohnung findet. Die Hackeschen Höfe halten noch kreative Überraschungen bereit. Es gibt Mode direkt vom Designer – in den kleinen Boutiquen findet sich oftmals ausgefallene Mode junger und internationaler Künstler. Der Mix aus Nachtleben, Kultur und Shopping begeistert nicht nur Besucher und dies alles in einer Umgebung, die mit einer traditionsreichen Architektur beeindruckt. Schon</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/staatsoper-unter-den-linden">Auf der Suche nach schöner Architektur in der Landeshauptstadt,</a> wird der Urlauber bestimmt des Öfteren den Tipp Hackesche Höfe erhalten.</p>
<p>Als Hofareal können die Hackeschen Höfe sich mit dem Superlativ schmücken, die Größten in Deutschland zu sein. Wer einen kreativen Wohnraum sucht, der kann sich glücklich schätzen, wenn er hier eine Wohnung findet. Die Hackeschen Höfe halten noch kreative Überraschungen bereit. Es gibt Mode direkt vom Designer – in den kleinen Boutiquen findet sich oftmals ausgefallene Mode junger und internationaler Künstler. Der Mix aus Nachtleben, Kultur und Shopping begeistert nicht nur Besucher und dies alles in einer Umgebung, die mit einer traditionsreichen Architektur beeindruckt.</p>
<p>Schon im 17. Jahrhundert waren hier zahlreiche Scheunen zu finden und im Laufe der Zeit haben sich die Hackesche Höfe zu einem Treffpunkt für Kunst und Kreativität entwickelt. In den 90er Jahren wurden die Hackeschen Höfe mit Fassaden im Jugendstil saniert. Wer heute das Hofareal besucht, wird ein Gelände vorfinden, das durch liebevoll erhaltene Details der alten Epoche seinen besonderen Charme erhält.</p>
<h2>Seit 1906 ein Begriff in Berlin</h2>
<p>Die Hackeschen Höfe bestehen in ihrer heutigen Form erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts und <a href="http://www.taz.de/!373958/">wurden im September 1906 eröffnet.</a> Die vorherigen Wohngebäude wurden leider abgerissen, aber es entstand ein Komplex, der durch seine Schönheit beim Design und der Architektur auffällt. Die Hackeschen Höfe haben heute eine Fläche von 27000 qm, die auf 8 Höfe verteilt ist. Es gibt 40 Firmen und Geschäfte aus den Bereichen Essen, Kunst und Kultur und dazu gibt es zahlreiche Wohnungen.</p>
<h2>Die Hackeschen Höfe – abends geschlossen</h2>
<p><a href="https://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560128-3558930-hackesche-hoefe.html">Leider sind die Höfe ab dem Abend geschlossen,</a> denn es wird noch besonderer Wert auf die nächtliche Ruhe gelegt. Wer die alten Fabriketagen besucht, kann kreative Köpfe bei der Arbeit finden. Auf den großen Büroflächen haben sich Designer, Architekten und PR-Agenturen angesiedelt, auch einige Künstler haben hier ein berufliches Zuhause gefunden. Auf der Suche nach außergewöhnlicher Mode oder schicken Designerprodukten, ist der Gang in die Hackeschen Höfe immer eine gute Wahl.</p>
<p>Zum kulturellen Angebot gehören das Varieté Chamäleon, der Sophienclub und das Kino in den Hackeschen Höfen. Dazu kommt fürs leibliche Wohl eine Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés wie das Café Cinema, welches – mittlerweile mit neuen Betreibern – zu den festen Größen am Hackeschen Markt gehört. Das Café wurde kurz nach der Wende 1990 eröffnet und ist damit das Älteste am Platz.</p>
<p>Damals war es vor allem für jüngere Menschen ein beliebter Ort, um sich zu treffen. Das neu eröffnete Café ist seinem alten Charme und den – für diese Region – günstigen Preisen treu geblieben.</p>
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		<title>Staatsoper Unter den Linden</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/staatsoper-unter-den-linden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten. Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten.</p>
<p>Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen Start in eine neue Zeit für Opernhäuser, die nun fern ab des höfischen Lebens ihren Betrieb aufnehmen konnten.</p>
<h2>Zuerst ein Gebäude im Rokokostil</h2>
<p>Bei der ursprünglichen Hofoper war der Einfluss des Rokoko zu spüren – verspielte Leichtigkeit sorgte für den besonderen Charme der damaligen Hofoper. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die ursprüngliche Hofoper sehr gewandelt – nicht nur der Zahn der Zeit nagte an der Baumasse, sondern auch ein Brand und Kriege trugen zu erheblichen Veränderungen bei. <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zur-staatsoper-bitte-kultureinrichtungen-nicht-gegen-schulklos-ausspielen--29814548">Bis zur Generalsanierung in den Jahren von 2010 bis 2017 haben diese Änderungen ein Kunstwerk der Architektur entstehen lassen,</a> dass zum Anhören meisterlicher Musik wunderbar geeignet ist.</p>
<h2>Nach der Sanierung wieder im eigenen Haus für den Besucher geöffnet</h2>
<p>Wer sich in der Zeit der Sanierung den Freuden einer Opernaufführung hingeben wollte, musste zunächst an der Bismarckstraße ins Schillertheater gehen. Doch diese Zeiten sind nun vorbei – die Besucher der Oper Unter den Linden werden mit einem ganz besonderen Hörgenuss verwöhnt werden können. Im Zuge der Sanierung wurde der Innenraum ausgebaut und die Decke um vier Meter erhöht, wodurch eine noch bessere Akustik erreicht wurde.<br />
Hier können nun die Werke von Mozart, Tschaikowsky und Beethoven unter Leitung von Daniel Barenboim mit neuem Klang gehört und gesehen werden. <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2017/12/berlin-mitte-staatsoper-unter-den-linden-wird-wiedereroeffnet.html">In ihrer bewegten 275-jährigen Geschichte erlebte die Staatsoper zahlreiche Uraufführungen</a>, u. a. von Giacomo Meyerbeer und wurden von bekannten Komponisten und Dirigenten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Herbert von Karajan geleitet.</p>
<p>Die einstige Pracht wird dem Betrachter noch heute geboten, weil das Äußere der Oper Unter den Linden sich nah an dem ursprünglichen Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert orientiert. Was von Knobelsdorff geschaffen wurde, kann jetzt nach der Sanierung wieder bewundert werden.</p>
<h2>Mit überzeugender Akustik versehen worden</h2>
<p>Im Innenbereich kann sich der Besucher über modernes Ambiente freuen, sogar ein Besuch im Rollstuhl ist nun problemlos möglich, weil die Oper Unter den Linden barrierefrei gestaltet wurde. Generalmusikdirektor Daniel Barenboim garantiert die Qualität des Programms – zur feierlichen Eröffnung gab es zuvor auf dem Bebelplatz ein freies Konzert für alle Berliner. Die Eröffnung im Saal selbst am 3. Oktober wurde mit einer Musiktheaterpremiere unter Intendant Jürgen Flimm gefeiert. Der reguläre Spielbetrieb wurde schließlich am 7. Dezember 2017 wieder aufgenommen.</p>
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		<title>Das Theater des Westens</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-theater-des-westens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 18:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört das Theater des Westens, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt. Das Theater des Westens –</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33316261">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört <a href="https://www.berlin.de/tickets/theater/tipps/buehnen/2224941-2903274-theater-des-westens.html">das Theater des Westens</a>, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt.</p>
<h2>Das Theater des Westens – Operette und Musical als wahrer Kunstgenuss</h2>
<p>Die Geschichte des beliebten Kulturbetriebes in Berlin beginnt in den Jahren 1895 und 1896, in denen das Gebäude damals im Stil des Historismus im wilhelminischen Stil entstand. Erst wurden hier Märchenschauspiele aufgeführt, dann begann die Zeit als Opern- und Operettenbühne. Bekannte Tanzgruppen fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die perfekte Bühne und opulente Ausstattungsrevuen mit berühmten Stars begeisterten das Berliner Publikum.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_des_Westens">Nach vielen Höhen und Tiefen ist das Theater des Westens heute das älteste Musicaltheater Berlin</a>. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin und besuchen das Theater des Westens, um sich mit einem Musical unterhalten zu lassen. Enrico Caruso gab 1905 hier sein Berliner Debüt. Heute werden nicht nur klassische Musicals wie „Les Misérables“ und „My Fair Lady“ aufgeführt, auch moderne Adaptionen von Filmen wie „Sister Act“ gehören zum Programm.</p>
<h2>Das Theater des Westens – von My Fair Lady bis La Cage Aux Folles</h2>
<p>Einen Hit auf der Bühne zu landen, ist das Bestreben vieler Künstler. Berühmte Musicals wie „<a href="https://www.berliner-zeitung.de/sylvia-wintergruen--umjubelte--my-fair-lady--16826502">My Fair Lady“ oder „La Cage Aux Folles</a>“ gehörten in Berlin zu erfolgreichsten Aufführungen. Seit 1999 ist Elmar Ottenthal Intendant des Hauses und für den Erfolg der Bühne verantwortlich. Der Österreicher brachte bekannte Musicals wie „Chicago“ auf die Bühne.</p>
<p>Seit 2003 gehört das Theater des Westens Joop van den Ende mit seinem bekannten Unterhaltungskonzern – ein Vorteil für die Bühne, denn es wurde kräftig investiert.</p>
<h2>Das Theater des Westens – nach Höhen und Tiefen in ruhigeren Gewässern</h2>
<p>Seit 2003 scheinen die wilden Jahre für die Bühne vorbei zu sein, stattdessen sorgte die Privatisierung für eine Beruhigung und für weitere Erfolge sowie Gefährten. Lesungen, Workshops fürs Puppenspiel oder ein Rundgang durch das ganze Haus – das Programm ist breiter und vielfältiger geworden. Selbst ein Tag der offenen Tür findet statt und ist für alle Besucher interessant, die mal hinter die Kulissen der Bühne schauen wollen.</p>
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		<item>
		<title>Das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-schauspielhaus-am-gendarmenmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:20:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet. Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de">Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel</a> und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet.</p>
<p>Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen als Konzertsaal. Darin befinden sich auch die Proberäume und Garderoben. Der mittlere Teil des Gebäudes besteht aus dem Foyer, der Bühne und dem Zuschauerraum. Der Innenbereich ist reich an Logen und beherbergt den bekannten Königsbalkon. Die Zuschauerplätze sind halbkreisförmig vor dem Bühnenraum angeordnet.</p>
<h2><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-347" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg" alt="" width="457" height="304" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1.jpg 600w" sizes="(max-width: 457px) 100vw, 457px" />Zwischen dem Berliner und Französischen Dom</strong></h2>
<p>Besonders auffallend sind die Figuren der Außenfassade, welche ebenfalls auf Entwürfe von Schinkel zurückgehen. Der Dachfirst wird von Apoll, dem Gott der Künste, bestimmt, welcher auf einem von zwei Greifen gezogenen Gespann thront. Darunter findet sich ein geflügelter Eros wieder, der von heiligen Schwänen und Schlangen umgeben ist. Auch die anderen drei Giebelfelder sind von der antiken Mythologie geprägt: Musik, Tragödie und Komödie.</p>
<p>Am Portikus findet man ein Abbild der Niobe mit ihren sterbenden Kindern – diese mythische Figur steht für die Tragödie. Des Weiteren erblickt man den <a href="http://www.hamburger-kunsthalle.de/sammlung-online/carlo-cesio-annibale-carracci-und-werkstatt-venanzio-monaldini-arnold-van-37">Triumphzug von Ariadne und Bacchus</a> – ein Symbol für die Komödie, und die Befreiung Eurydikes aus der Unterwelt durch Orpheus. Das Abbild steht für die Musik. Auch die Plastiken der neun Musen finden sich im Portikus und den Seitengiebeln wieder.</p>
<p>Nachdem das Gebäude im Laufe des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde, folgte eine lange Phase der Rekonstruktion. Im Innenbereich erhielten die Räume eine klassizistische Dekoration, wofür extra Spezialisten für die notwendigen Stuckarbeiten und Dekormalereien geschult wurden. Der Wiener Musikvereinssaal diente als Vorbild für den Großen Konzertsaal. Im Jahre 1984 erstrahlte das Schauspielhaus in neuem Glanz und wurde fortan als Konzerthaus genutzt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das letzte Meisterwerk von Mies van der Rohe – die Neue Nationalgalerie</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-letzte-meisterwerk-von-mies-van-der-rohe-die-neue-nationalgalerie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 14:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Neue Nationalgalerie ist ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Berlin. Sie gehört gemeinsam mit der Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum Berlin zu den bekanntesten Museen am Kulturforum Berlin. Erbaut wurde die Neue Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe, einem deutsch-amerikanischen Architekten, der als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne gilt und dessen Baukunst dem Ausdruck von räumlicher Freiheit und konstruktiver Logistik gewidmet ist. Für den Bau der Galerie griff Mies van der Rohe auf einen eigenen Entwurf zurück, den er im Jahre 1957 für den Bau des Verwaltungsgebäudes des Rum-Herstellers Bacardi zeichnete, welcher nicht realisiert wurde. Ein weiterer Entwurf, dessen er</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neue Nationalgalerie ist ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Berlin. Sie gehört gemeinsam mit der Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum Berlin zu den bekanntesten Museen am Kulturforum Berlin. Erbaut wurde die Neue Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe, einem deutsch-amerikanischen Architekten, der als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne gilt und dessen Baukunst dem Ausdruck von räumlicher Freiheit und konstruktiver Logistik gewidmet ist.</p>
<p>Für den Bau der Galerie griff Mies van der Rohe auf einen eigenen Entwurf zurück, den er im Jahre 1957 für den Bau des <a href="http://www.art-magazin.de/ausstellungen/schweinfurt/18221-evnt-mies-van-der-rohe-die-collagen-aus-dem-moma">Verwaltungsgebäudes des Rum-Herstellers Bacardi</a> zeichnete, welcher nicht realisiert wurde. Ein weiterer Entwurf, dessen er sich bediente, war jener für das Museum Georg Schäfer, welches auch nie fertiggestellt wurde.</p>
<h2>Klare, gerade Formen – die Funktionalität des Bauhauses</h2>
<p>Der Bau der Neuen Nationalgalerie begann am 23. September 1965 und wurde im Jahre 1968 knapp 3 Jahre nach der Grundsteinlegung fertiggestellt. Aufgrund einer chronischen Erkrankung konnte Ludwig Mies van der Rohe an der Eröffnungszeremonie nicht teilnehmen. Kurz nach Beendigung des Baus verstarb Mies van der Rohe. Die Neue Nationalgalerie gilt somit als Vermächtnis eines begnadeten und visionären Baumeisters des 20. Jahrhunderts und als eine Ikone der modernen Baukunst. Die Neue Nationalgalerie war das erste Museum, <a href="http://www.kulturforum-berlin.de/veranstaltungstipps.html">welches am Kulturforum in Berlin Tiergarten</a> eröffnet wurde. Weitere Museen sowie die Philharmonie folgten. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe und gehören zum neuen Zentrum am Potsdamer Platz.</p>
<p>Der Aufbau der Nationalgalerie entspricht einem von <a href="http://www.zeit.de/1986/49/aber-fuer-wen">Ludwig Mies van der Rohe entwickelten Gedanken</a> des Universalraumes. Es handelt sich um eine 105 x 110 Meter große Granitterrasse, auf welcher ein quadratischer Pavillon aufgesetzt wurde. Umschlossen wird das Gebäude von 7,2 Meter hohen Glaswänden, die zugleich die Haupthalle bilden. In der Haupthalle finden laufend Wechselausstellungen statt. Das Untergeschoss ist für die Dauerausstellung bestimmt. Auf der Westseite der Nationalgalerie befindet sich ein ummauerter Skulpturengarten. Mies architektonisches Werk steht für eine moderne Version des antiken Podiumstempels.</p>
<h2>Planung und Errichtung der Neuen Nationalgalerie</h2>
<p>Die Geschichte des Hauses reicht bis 1945 zurück. Auf Treiben von Adolf Jannasch und Ludwig Justie wurde vom Magistrat Berlin im Jahre 1945 die Gründung einer Sammlung des 20. Jahrhunderts beschlossen, jedoch dauerte es drei Jahre, bis es zu einem Zusammentreffen der Ankaufskommision kam. Damals fanden die Ausstellungen im Staatsratsaal des Stadtschlosses statt. Im Jahre 1949 wurde die <a href="http://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560900-3558930-neue-nationalgalerie.html">Galerie des 20. Jahrhunderts in West-Berlin</a> als städtische Galerie gegründet. Der Ausstellungsort war zunächst das ehemalige Landwerkskasino.</p>
<p>Ab 1959 bemühten sich die beiden Institutionen in Dahlem und im Schloss Charlottenburg darum, die fehlenden Werke im Bereich der klassischen Moderne zu schließen. Als im Jahre 1961 durch den Bau der Mauer die Möglichkeit gegeben wurde, die Bestände aus dem Osten und dem Westen auf lange Sicht zusammenzuführen, entschloss man sich zum Bau eines repräsentativen Gebäudes, in welchem folglich alle Werke ausgestellt werden sollten und man beauftragte hierfür den bekannten Architekten Mies van der Rohe.</p>
<p>Am 15. September 1968 wurde die <a href="http://www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/ueber-uns/profil.html">Neue Nationalgalerie mit einer Ausstellung von Mondrian</a> eingeweiht. Das Hauptaugenmerkt lag auf der Ausstellung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit dem Namen „Neue Nationalgalerie“ sollte der Aufbruch signalisiert werden, der im Westen mit der Museumsgründung verbunden wurde.</p>
<p>Seit Ende 2014 ist die Neue Nationalgalerie aufgrund von Sanierungsarbeiten für voraussichtlich 5 Jahre geschlossen. Die Wiedereröffnung wurde von <a href="https://www.preussischer-kulturbesitz.de/ueber-uns/praesident-und-vizepraesident.html">Hermann Parzinger, Stiftungspräsident des Preußischen Kulturbesitzes</a>, auf voraussichtlich Mitte 2020 angesetzt.</p>
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		<title>Ein Stück Italien in Berlin: Martin-Gropius-Bau</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/ein-stuck-italien-in-berlin-martin-gropius-bau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 14:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt. Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7403118">Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt.</p>
<p>Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die <a href="http://lukasverlag.com/termine/veranstaltung/256--heino-schmieden-architekt-und-baumeister.html">Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden</a>, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter Lichthof. Mosaike und Wappen deutscher Länder zieren die Zwischenräume der Fenster im Attikageschoss.</p>
<h2><strong>Zwischen Anhalter Bahnhof und Potsdamer Platz</strong></h2>
<p>Es handelt sich um einen dreistöckigen Bau, dessen vorkragendes Dach und Sandsteinfassungen der Fenster an die italienische Renaissance erinnern. Der Aufrisst zeigt zwei gleich gestaltete Hauptgeschosse, ein granitenes Sockelgeschoss und ein durch einen Fries angesetztes Obergeschoss. Den Abschluss des Baus bildet das vorkragende Dachgesims. Der Haupteingang des Martin-Gropius-Baus befindet sich auf der Nordseite, welche als repräsentative Eingangsfront dient. Bei einer Rekonstruktion in den Jahren 1979 von 1981 wurde der Eingang auf die Südseite verlegt. Durch den Eingang gelangt man in den lichtdurchfluteten Innenhof.</p>
<p>Das ehemalige Kunstgewerbemuseum diente nach dem Ersten Weltkriegt als Museum für Werke der Vor- und Frühgeschichte sowie für Werke der Ostasiatischen Kunst. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Baus zerstört, sodass ein Abriss geplant war, welchen Walter Gropius stoppte. Er setzte sich dafür ein, dass das Gebäude im Jahre 1966 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahre 1978 begann der Wiederaufbau. Im Jahre 1981 wurde der Bau mit einer Schinkel-Ausstellung neu eingeweiht.</p>
<p>In den Jahren von 1998 bis 2000 fanden weitere bauliche Maßnahmen statt, so wurde im Gebäude eine Klimaanlage eingebaut. Die Planung unterlag <a href="http://www.h-s-a.de/index.php#/start">hierbei der Architektengemeinschaft Hilmer &amp; Sattler</a> und Albrecht sowie Volkshausen und Lubkoll. Die Wiedereröffnung erfolgte bereits im Jahr 1999 mit einer Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Auch architekturhistorische Führungen durch das Haus zählten ab diesem Zeitpunkt zum Kulturangebot.</p>
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		<title>Was die Museumsinsel auszeichnet</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 10:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte Museumsinsel auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung. Eine andere Zeit.. Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Museumsinsel_%28Berlin%29">Museumsinsel</a> auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung.</p>
<h2>Eine andere Zeit..</h2>
<p>Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich Mann in seinem berühmten Werk „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LNmyQahcOTw">Der Untertan</a>“ treffend vorgeführt. Die lächerliche Strenge und Verlogenheit, der Dünkel und das Großherrentum führten später zumindest teilweise in die deutsche Verwerfung namens Nationalsozialismus, doch bautechnisch war diese Ära sicher einiges wert. Klar, man muss im Angesicht des Pergamonmuseum oder auch der Alten Nationalgalerie schon etwas übrig haben für den nicht selten auch aufgeblasenen Klassizismus, doch wie sonst sollte man Exponate wie den Pergamonfries, das Tor von Milet oder ganz simpel Skulpturen und Schätze der Antike beherbergen?</p>
<p>Heute würde das Ganze wahrscheinlich in einem gesichtslosen, in grau oder weiß, natürlich, lackierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bunker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Betonbunker </a>verwahrt, der mögliche Besucher mit einem seltsamen Gefühl zurücklassen würde! Berlin profitiert bei seiner Museumsinsel unzweifelhaft vom Wilhelminischen Erbe beziehungsweise vom Nationalismus des 19. Jahrhundert und das darf man auch ruhig mal etwas deutlicher betonen!</p>
<h2><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-336 alignright" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg" alt="" width="413" height="310" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1.jpg 640w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" />Die Elemente</h2>
<p>Ich will hier gar nicht jedes Haus auf der Museumsinsel im Detail beschreiben, das können Reiseführer viel besser. Mich interessiert vielmehr dieses eigenartige Zusammenspiel, das zwar eine Struktur in der architektonischen Verwahrung von Kulturgütern aufweist, trotzdem jedoch höchst interessante Brüche im Detail zulässt. Natürlich sind Bode Museum, Altes wie Neues Museum und auch die erwähnte <a href="http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/nationalgalerie/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalgalerie </a>in der mit Säulen, Kapitellen und manchem Portikus versehenen Architektur verpackt und auf den Betrachter wirkt das zunächst alles ähnlich. Das war ja auch beabsichtigt, doch schleicht sich hier aufgrund der Zeit und des Verfalls ein in meinen Augen wunderbares Element der Destruktion und Störung hinein: Die Renovierungen!</p>
<p>Ich bin da sicher etwas abseitig, da die meisten Leute sich die ganze Museumsinsel in voller – sanierter – Pracht wünschen, doch ich finde gerade die Unvollständigkeit und Unzugänglichkeit machen dieses Areal ganz besonders interessant. Erst vor Jahren wurden das Bode Museum und das Neue Museum nach langer Restauration wiedereröffnet, doch jetzt ist erstmal für <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fuenf-jahre-ohne-fries-der-pergamon-altar-schliesst-13146488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Jahre der Pergamonbau </a>dran und der Besucher kann die (sinnlosen) Bestrebungen nach Vollständigkeit in sich aufsaugen. Ja, ich meine das wirklich so, denn man stelle sich nur mal vor, die Museumsinsel wäre in ihrer Gänze fertig und voll begehbar! Das Ganze würde dann nicht mehr wie ein gewachsenes, dem Zahn der Zeit ehrlich und offen ausgeliefertes Sammelsurium, sondern eher wie eine öde Zusammenstellung verschiedener Gebäude. <a href="http://www.architectureinberlin.com/?p=12">Größe und Charakter</a> jedenfalls profitieren immer auch von der Unfertigkeit und so hoffe ich ganz persönlich, dass auch in Zukunft ständig und eifrig an der Museumsinsel herumsaniert wird.</p>
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