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	<title>Mittelalterliche Bauwerke Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<title>Mittelalterliche Bauwerke Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Das Theater des Westens</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-theater-des-westens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 18:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört das Theater des Westens, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt. Das Theater des Westens –</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33316261">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört <a href="https://www.berlin.de/tickets/theater/tipps/buehnen/2224941-2903274-theater-des-westens.html">das Theater des Westens</a>, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt.</p>
<h2>Das Theater des Westens – Operette und Musical als wahrer Kunstgenuss</h2>
<p>Die Geschichte des beliebten Kulturbetriebes in Berlin beginnt in den Jahren 1895 und 1896, in denen das Gebäude damals im Stil des Historismus im wilhelminischen Stil entstand. Erst wurden hier Märchenschauspiele aufgeführt, dann begann die Zeit als Opern- und Operettenbühne. Bekannte Tanzgruppen fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die perfekte Bühne und opulente Ausstattungsrevuen mit berühmten Stars begeisterten das Berliner Publikum.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_des_Westens">Nach vielen Höhen und Tiefen ist das Theater des Westens heute das älteste Musicaltheater Berlin</a>. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin und besuchen das Theater des Westens, um sich mit einem Musical unterhalten zu lassen. Enrico Caruso gab 1905 hier sein Berliner Debüt. Heute werden nicht nur klassische Musicals wie „Les Misérables“ und „My Fair Lady“ aufgeführt, auch moderne Adaptionen von Filmen wie „Sister Act“ gehören zum Programm.</p>
<h2>Das Theater des Westens – von My Fair Lady bis La Cage Aux Folles</h2>
<p>Einen Hit auf der Bühne zu landen, ist das Bestreben vieler Künstler. Berühmte Musicals wie „<a href="https://www.berliner-zeitung.de/sylvia-wintergruen--umjubelte--my-fair-lady--16826502">My Fair Lady“ oder „La Cage Aux Folles</a>“ gehörten in Berlin zu erfolgreichsten Aufführungen. Seit 1999 ist Elmar Ottenthal Intendant des Hauses und für den Erfolg der Bühne verantwortlich. Der Österreicher brachte bekannte Musicals wie „Chicago“ auf die Bühne.</p>
<p>Seit 2003 gehört das Theater des Westens Joop van den Ende mit seinem bekannten Unterhaltungskonzern – ein Vorteil für die Bühne, denn es wurde kräftig investiert.</p>
<h2>Das Theater des Westens – nach Höhen und Tiefen in ruhigeren Gewässern</h2>
<p>Seit 2003 scheinen die wilden Jahre für die Bühne vorbei zu sein, stattdessen sorgte die Privatisierung für eine Beruhigung und für weitere Erfolge sowie Gefährten. Lesungen, Workshops fürs Puppenspiel oder ein Rundgang durch das ganze Haus – das Programm ist breiter und vielfältiger geworden. Selbst ein Tag der offenen Tür findet statt und ist für alle Besucher interessant, die mal hinter die Kulissen der Bühne schauen wollen.</p>
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		<title>Gebäudesanierungen in Berlin – Gelungen oder verschandelt?</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/gebaudesanierungen-in-berlin-gelungen-oder-verschandelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 18:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine traditionsreiche Stadt wie Berlin hat zahlreiche Gebäude aus den verschiedensten Jahrhunderten, deren Bausubstanz erhalten werden sollte. Viele Mieter schätzen die großen Räume in Altbauten und wollen gerne in solchen Häusern und Wohnungen wohnen. Doch hat erst einmal der Zahn der Zeit an den Bauten genagt, kann eine Sanierung wichtig sein, denn hier sind bloße Schönheitsreparaturen nicht mehr genug. In Berlin und anderen Städten bedeutet dies aber nicht nur, dass sich der Eigentümer solcher Immobilien bei der Sanierung nur nach seinen Vorstellungen richten kann. Es gibt Vorschriften und Vorgaben zu erfüllen, die durch den Gesetzgeber vorgegeben sind. Die Sanierung kann Probleme aufwerfen Gerade das Thema</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine traditionsreiche Stadt wie Berlin hat zahlreiche Gebäude aus den verschiedensten Jahrhunderten, deren Bausubstanz erhalten werden sollte. Viele Mieter schätzen die großen Räume in Altbauten und wollen gerne in solchen Häusern und Wohnungen wohnen. Doch hat erst einmal der Zahn der Zeit an den Bauten genagt, kann eine Sanierung wichtig sein, denn hier sind bloße Schönheitsreparaturen nicht mehr genug. In Berlin und anderen Städten bedeutet dies aber nicht nur, dass sich der Eigentümer solcher Immobilien bei der Sanierung nur nach seinen Vorstellungen richten kann. Es gibt Vorschriften und Vorgaben zu erfüllen, die durch den Gesetzgeber vorgegeben sind.</p>
<h2>Die Sanierung kann Probleme aufwerfen</h2>
<p>Gerade das Thema „Sanierung“ ist mit verschiedenen Problemen verbunden, denn die Maßnahmen für die Dämmung von Fassaden, welche heute notwendig sind, damit die Kosten für das Heizen sinken können, verändern die Fassade stark und sind bei denkmalgeschützten Gebäuden nicht erlaubt. Die alte Schönheit zu erhalten, ist eine Vorgabe, weil vor allem die vielen Touristen der Stadt gerne das alte Berlin erleben wollen. <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/architekturgeschichte-berlin-wie-es-nie-gebaut-wurde/1885378.html">So ist das Stadtbild von Berlin durch die wertvolle Architekturgeschichte immer ein Grund für Reisende, sich die Landeshauptstadt auf interessanten Besichtigungstouren anzuschauen.</a></p>
<p>Was aber den Kunst- und Kulturfan erfreut, kann bei der Sanierung nach modernen Maßstäben der Dämmung zu einer Schwierigkeit führen. So kann die Dämmung der Bausubstanz zwar von innen nach neusten Standards erfolgen, aber bei der Fassade muss an den Denkmalschutz gedacht werden. Es gibt Beispiele, bei denen die Außenfassade von Altbauten gedämmt wurde, doch hier ist die Schönheit des Klinkers und anderer Materialien verschwunden.</p>
<p>Damit nach der Sanierung immer noch der Blick des Kenner auf vorzügliche Baukunst der Vergangenheit fällt, hat sich eine Initiative „Gegen die Zerstörung historischer Fassaden durch Wärmedämmung“ gegründet und den Kampf gegen die Vernichtung baulicher und traditionsreicher Baukunst in Berlin aufgenommen.</p>
<h2>Mieter sind bei Sanierungen oftmals die Verlierer</h2>
<p><a href="https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article157231375/Der-Kampf-um-die-letzten-bezahlbaren-Wohnungen.html">Für den Mieter kann die Sanierung von Altbauten zum Problem werden.</a> Denn in der Regel ist alte Wohnsubstanz, auch wenn sie einige Mängel vorweisen kann, immer günstige Mietmasse. Das macht Altbauten für junge Familien mit kleinen Kindern und ebenso für ältere Menschen mit kleinen Renten als Mietobjekt interessant. Doch entschließt sich der Eigentümer zu einer Sanierung, werden die Mieter nicht immer in Jubel ausbrechen. Schon in einigen Regionen von Berlin wurden die alten Mieter im Zuge einer Sanierung vertrieben.</p>
<p>Hierbei geht es nicht nur um Schmutz und Lärm bei der Sanierung, sodass die Mieter kurzzeitig auf andere Mietobjekte verteilt werden müssen, es geht um die Mietkosten nach der Sanierung, die wie Beispiele in Berlin beweisen, auf das Dreifache der bisherigen Miete ansteigen können. Was als eine gelungene Sanierung angesehen werden kann, ist für die bisherigen Mieter manchmal eine Katastrophe, denn so mancher Berliner lebte in seiner Wohnung schon über Jahrzehnte und ist nun gezwungen, sich nach neuem Wohnraum umzuschauen, weil er sich sein altes Zuhause einfach nicht mehr leisten kann.</p>
<p>Das alte Berlin durch Sanierungen zu erhalten, ist eine Verpflichtung für manchen Eigentümer, aber oft mit einigen Problemen verbunden, damit der alte Mieter bleiben kann und der Denkmalschutz gewahrt bleibt.</p>
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		<title>Die mittelalterliche Zitadelle Spandau</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/die-mittelalterliche-zitadelle-spandau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 10:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL. Die Zitadelle Spandau ist eine der wichtigsten Festungen der Hochrenaissance in Europa und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Der Bau der Zitadelle begann im Jahre 1560, allerdings fanden zuvor schon Vorarbeiten statt. Schon 1580 kam es zur ersten Belegung mit Mannschaften und im Jahre 1594 wurde der Festungsbau schlussendlich beendet. Den Namen Zitadelle bekam die Festung im Jahre 1620. In den darauffolgenden Jahren kam es zu mehreren Explosionen auf der Bastion und in der Folge zu einem Wiederaufbau. Im Jahre 1935 wurden umfangreiche Forschungen am Nervengas Tabun in dem neu errichteten Laboratorium in</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63818112">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL.</a></p>
<p>Die Zitadelle Spandau ist eine der wichtigsten Festungen der Hochrenaissance in Europa und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins.</p>
<p>Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/festung-des-westens-die-geschichte-der-zitadelle-spandau/11881662.html">Bau der Zitadelle begann im Jahre 1560</a>, allerdings fanden zuvor schon Vorarbeiten statt. Schon 1580 kam es zur ersten Belegung mit Mannschaften und im Jahre 1594 wurde der Festungsbau schlussendlich beendet.</p>
<p>Den Namen Zitadelle bekam die Festung im Jahre 1620. In den darauffolgenden Jahren kam es zu mehreren Explosionen auf der Bastion und in der Folge zu einem Wiederaufbau. Im Jahre 1935 wurden umfangreiche Forschungen am Nervengas Tabun in dem neu errichteten Laboratorium in der Zitadelle durchgeführt. Zu einer längeren Restaurierungsphase kam es in den Jahren von 1962 bis 1976. Im Jahr 1992 wurde das Stadtgeschichtliche Museum im Zeughaus eröffnet. In den Jahren von 1950 bis 1986 befand sich die Otto-Bartnig-Schule und Oberschule auf der Zitadelle. Seit dem Jahre 2004 findet die Verleihung des Gerhard-Löwenthal-Preises der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung in der Zitadelle statt.</p>
<p>Aktuell finden regelmäßig Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen in der Zitadelle Spandau statt. Ein besonderes Highlight ist das alljährliche Mittelalterfest. Zudem <a href="http://www.zitadelle-berlin.de/">gibt es in der Zitadelle diverse Ausstellungen</a>, z. B. zur Stadtgeschichte Spandaus oder andere Wechselausstellungen. Des Weiteren beherbergt das Gelände 40 Ateliers für Künstler und Kreative und diverse Veranstaltungsorte. welche auch für Feierlichkeiten wie Hochzeiten und Taufen gemietet werden können.</p>
<h2>Die Baugeschichte der Zitadelle</h2>
<p>Die Zitadelle Spandau wurde vom italienischen Architekten Francesco Chiaramella de Gandino geplant, welcher im Jahre 1578 durch den Italiener Rochus Graf zu Lynar abgelöst wurde. Die Zitadelle entsprach vollends der damaligen bautechnischen Idealvorstellung. Die Festung besitzt vier Bastionen, welche durch Kurtinen miteinander verbunden sind. Das Torhaus der Zitadelle befindet sich in der Südkurtine und besitzt eine Zugbrücke, die zur Sicherheit und Verteidigung diente. Der Entwurf des Torhauses wird dem italienischen Architekten Chiaramella zugeschrieben, da er als Venezianer das Stadttor Porta Nuova in Verona kannte und sich dadurch vermutlich die Inspiration zum Torbau holte.</p>
<p>Links vom Torhaus befindet sich der gotische Saalbau, der Palas. Dieser war das Wohnhaus der Burg, wo sich Landesherren während ihres Aufenthaltes niederließen. In der Bastion Königin befinden sich noch heute über 70 <a href="http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1833-spandau-berlin">mittelalterliche jüdische Grabsteine, welche aus dem Zeitraum von 1244 bis 1474</a> stammen. Diese wurden während der Ausgrabungen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Die Grabsteine lieferten aufgrund ihres hohen Alters bedeutende Informationen über das jüdische Leben in der Region.</p>
<p>Der Juliusturm der Zitadelle Spandau gilt als eines der Wahrzeichen Spandaus. Seine Spitze ist nur mittels der berühmten Wendeltreppe erreichbar, welche nach dem Vorbild der neugotischen Treppe rekonstruiert wurde. Anfänglich diente er als Wehrturm und Wachturm und wurde zwischenzeitlich auch als Verlies genutzt. Die Zitadelle ist eine beliebte Hintergrundkulisse für Filmaufnahmen. Sie ist unter anderem in den Edgar-Wallace-Filmen zu sehen und wurde durch den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EjXdwv760Pg">Märchenfilm „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern”</a> bekannt.</p>
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		<title>Die Nikolaikirche im Herzen der Stadt</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/die-nikolaikirche-im-herzen-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum von Berlin und gilt als älteste noch intakte Kirche. Das mittelalterliche Baudenkmal und Museum steht heute unter Denkmalschutz. Einst war es ein Gotteshaus, heute dient es als Museum der Kirchen-, Bau- und Stadtgeschichte. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel.</p>
<p>Anlässlich der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/750-jahre-nikolaikirche-tuerme-einer-weltstadt/9756038.html">750-Jahr-Feier Berlin wurde die Nikolaikirche</a> wiederaufgebaut und beherbergt seitdem die Dauerausstellung vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze, Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und in die Geschichte des benachbarten Viertels. Des Weiteren wird die Nikolaikirche für Veranstaltungszwecke genutzt. So dient sie als Konzertkulisse und lädt regelmäßig auch Kinder und Jugendliche zu einem eigenen Programm ein.</p>
<p>Die Nikolaikirche geht vermutlich auf mindestens zwei Vorgängerbauten zurück, wobei die erste etwas um das Jahr 1230 entstand und den regionalen Typus einer spätromanischen Pfeilerbasilika verkörperte. Der Westbau der Kirche, der durch frühgotische Züge inspiriert ist, ist bis heute erhalten und entstand rund 1230. Den Namen erhielt die Kirche von dem Heiligen Nikolaus von Myra. Im Laufe ihres Bestehens wurde die Nikolaikirche mehrfach umgebaut und verändert. Ein wichtiges Kriterium hierbei war die wirtschaftliche Leistungskraft der Berliner Bürger, denn diese sollte sich in der Stilistik der Baukunst wiedergespiegeln. Heute erstrahlt der sanierte, schlichte, gotische Hallenbau in frischen Farben. Das Charakteristikum der Nikolaikirche, der markante Doppelturm, prägt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Silhouette der Stadtmitte.</p>
<h2>Unterwegs im Nikolaiviertel</h2>
<p>Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Nikolaikirche aufgrund eines Bombenangriffs fast vollständig zerstört und blieb bis 1984 eine Ruine. Erst im Jahre 1987 wurde sie anlässlich der 750-Jahr-Feier von Berlin wiederaufgebaut. Man verwendete hierfür alte Zeichnungen und Pläne, sodass ein originalgetreuer Wiederaufbau ermöglicht wurde. Eine Erneuerung war die Installierung eines aus 41 Glocken bestehenden Glockenspiels im Turm.</p>
<p>Anfänglich diente die <a href="https://www.stadtmuseum.de/nikolaikirche">Nikolaikirche als Ort des Glaubens und als Begräbnisstätte</a> von bedeutsamen Berliner Familien, doch im Laufe der Zeit fanden auch viele historische Ereignisse an jenem Ort statt. So war die Nikolaikirche 1809 Schauplatz, als die erste Stadtverordnetensammlung vereidigt wurde. 1991 konstituierte sich an diesem Ort das erste, frei gewählte Gesamtberliner Abgeordnetenhaus.</p>
<h2>Ein Gotteshaus mit bewegter Geschichte</h2>
<p>Die Nikolaikirche erlangte eine besondere Bedeutung als Wirkungsstätte des protestantischen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt. Dieser war an dem Ort von ca. 1657 bis 1667 als Pfarrer und Kirchenliedkomponist tätig. Auch der <a href="https://www.carus-verlag.com/personen/johann-crueger/5/">bekannte Komponist Johann Crüger musizierte hier</a> von 1622 bis 1662 und brachte wertvolle Kirchenlieder hervor. Ein weiterer bekannter Theologe, der in der Nikolaikirche tätig war, war der lutherische Pietist Philipp Jacob Spener, welcher von 1691 bis zu seinem Tode im Jahr 1705 als Probst in der Kirche arbeitete. In der Zeit von 1913 bis 1922 war ein weiterer Pfarrer namens Wilhelm Ludwig Georg Wessel in St. Nikolai ansässig. Er war der Vater von Horst Wessel, einem SA Sturmführer, nach dem das gleichnamige Lied benannt wurde. Im Jahre 1939 fand der letzte Gottesdienst in der St. Nikolaikirche anlässlich des 400. Jubiläums des Übertritts zur Reformation statt.</p>
<p>Die im Krieg stark zerstörte Nikolaikirche, wurde nach ihrem Aufbau in den 80er Jahren im März 2010 nach einer umfassenden zweijährigen Sanierung mit einem Festprogramm wiedereröffnet. Im Zuge der Sanierung wurden einige Barockfiguren des ursprünglichen Altars wiederaufgestellt und die restaurierte Kanzel der nicht wiederaufgebauten Franziskaner-Klosterkirche wurde im Kirchenhauptraum eingebaut.</p>
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