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	<title>Klassische Architektur Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Klassische Architektur Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Der neue Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 09:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von Gunnar Klack &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0. Herzstück der 1914 in Nachbarschaft zur Humboldt Universität erbauten Alten Staatsbibliothek war der neubarocke Lesesaal. Mit einem oktonalen Grundriss und seiner riesigen Kuppel war der Bau größer als der Berliner Dom. Architekt und Baumeister Ernst von Ihnen plante ihn im Stil der wilhelminischen Architektur, Überlieferungen attestieren einen hallenden, kalten und zugigen Charakter. Um Heizkosten zu sparen, zogen zu DDR Zeiten die Verantwortlichen in Höhe des umlaufenden Gesimses eine Flachdecke ein und verbargen die Kuppel vor den Augen der darunter lesenden Bibliotheksnutzer. 1975 riss man, gegen den Widerstand der Bibliotheksbauverwaltung, den im Zweiten Weltkrieg beschädigten und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57030841">Bildquelle: Von Gunnar Klack &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0.</a></p>
<p>Herzstück der 1914 in Nachbarschaft zur Humboldt Universität erbauten Alten Staatsbibliothek war der neubarocke Lesesaal. Mit einem oktonalen Grundriss und seiner riesigen Kuppel war der Bau größer als der Berliner Dom.</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/andreas-schaefers-roman-das-gartenzimmer-leichen-liegen-nicht-nur-im-keller/26037238.html">Architekt und Baumeister <strong>Ernst von Ihnen</strong> plante ihn im Stil der wilhelminischen Architektur</a>, Überlieferungen attestieren einen hallenden, kalten und zugigen Charakter. Um Heizkosten zu sparen, zogen zu DDR Zeiten die Verantwortlichen in Höhe des umlaufenden Gesimses eine Flachdecke ein und verbargen die Kuppel vor den Augen der darunter lesenden Bibliotheksnutzer.</p>
<p>1975 riss man, gegen den Widerstand der Bibliotheksbauverwaltung, den im Zweiten Weltkrieg beschädigten und nur teilweise wiederhergestellten Saalbau ab – stehen blieb das Quadrat an außenliegenden Gebäudeteilen. Die inhaltliche und funktionale Mitte des Hauses war verloren.</p>
<h2>Das Gesamtprojekt</h2>
<p>Der <a href="https://www.preussischer-kulturbesitz.de/ueber-uns/organe/stiftungsrat.html">Stiftungsrat Preußischer Kulturbesitz</a> verfügte 1998 über die Sanierung und Modernisierung des noch bestehenden Gebäudekomplexes Unter den Linden bei ununterbrochenem Bibliotheksbetrieb. Gleichzeitig beschließt er den Bau eines neuen Allgemeinen Lesesaals und weiterer Nebengebäude.</p>
<p>Nach Planungen der HG Merz Architekten erwächst in einer ersten Bauphase inmitten des vorhandenen wilhelminischen Baukörpers ein zeitgenössischer und als Glaskubus ausgeführter Erweiterungsbau.</p>
<p>Der Allgemeine Lesesaal, der kleinere Rara-Lesesaal, Tresormagazine und Digitalisierungszentrum werden im März 2013 eröffnet. Nach insgesamt 15 Jahren Gesamtbauzeit erfolgt im November 2019 in einem Festakt die Schlüsselübergabe zur denkmalgerecht sanierten Staatsbibliothek Unter den Linden, nach Abschluss der noch verbleibenden Baumaßnahmen plant die Stiftung ein Fest zur offiziellen Wiedereröffnung.</p>
<h2>„Der Geist braucht Luft“</h2>
<p>Mit diesem Gedanken ging HG Merz an die Planung und hatte von Beginn an einen leuchtenden Deckenkörper im Kopf, der den Verzicht von künstlichem Licht ermöglichen sollte.</p>
<p>Der Neubau ist kubisch, hat eine Höhe von 36 Metern und eine Grundfläche von fast 1.000 Quadratmetern. Zugänglich ist er wie früher mit dem Eingang über den Boulevard <a href="https://www.architectureinberlin.com/staatsoper-unter-den-linden/">Unter den Linden</a> und dann der ursprünglichen Raumfolge entsprechend durch den Brunnenhof und in das neu gestaltete Foyer. Aus wandhohen Fenstern geht der Blick hinaus in einen der vier umgebenden Lichthöfe. In den Allgemeinen Lesesaal selbst gelangt der Besucher über eine vom Foyer aus breit aufsteigende Holztreppe.</p>
<p>Die Außenhülle bildet eine mehrschalige Glasfassade auf einem Gittertragwerk, die 93 äußeren Scheiben weisen eine wellig verformte Oberfläche auf. Das durch die ebenfalls doppelwandige Glasdecke einfallende Licht wird durch ein semitransparentes Gewebe in den darunterliegenden Lesesaal gestreut.</p>
<h2>Transluzente Lichtspiele und Chic der 60er Jahre</h2>
<p>Über drei Etagen und so die untere Saalhälfte nutzend sind Bücherregale aus dunklem Holz an den Wänden gestapelt. Dahinterliegende schmale Treppen führen auf die oberen Galerien. Auf der Hauptfläche finden sich Arbeitstische, jeder überbreit, um auch größeren Bänden ausreichen Platz zu geben. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freischwinger">Optisch ist dieser Bereich dominiert vom Ocker der bezogenen Freischwinger</a>, dem Orange des Teppichs und den hellbraunen Tischen. Die Holzoberflächen inklusive der Brüstung der Haupttreppe bestehen aus AlpiFurnier, das aus gefärbten Pappelholzlagen zusammengefügt ist. Stärker beanspruchte Teile von Fußböden und Treppen sowie die Kanten der Regale sind aus Hartholz.</p>
<p>Im Kontrast dazu besteht die obere Saalhälfte aus einer weißen, durchscheinenden Fassade mit einer abschließenden Lichtdecke. Einziger Funktionsbereich ist die über den Bücherregalen liegende Ebene mit Freihandarbeitsbereichen, hier sind die Arbeitstische mit Birkenfurnier überzogen und die Böden aus hellem Guss-PVC.</p>
<p>An insgesamt 250 Arbeitsplätzen kann gelesen und geforscht werden, zu Kaiserzeiten drängten sich 376 Nutzer allein im Hauptlesebereich. Technisch wurde das Gebäude auf den neuesten und für den wertvollen Buchbestand notwendigen Standard gebracht: Es gibt eine Buchtransportanlage, Klima- und Entstaubungsanlagen, Brand-, Entrauchungs- und Gas-Löschanlagen, Schallschutz sowie eine Kameraüberwachung in sensiblen Bereichen.</p>
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		<title>Staatsoper Unter den Linden</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/staatsoper-unter-den-linden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten. Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten.</p>
<p>Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen Start in eine neue Zeit für Opernhäuser, die nun fern ab des höfischen Lebens ihren Betrieb aufnehmen konnten.</p>
<h2>Zuerst ein Gebäude im Rokokostil</h2>
<p>Bei der ursprünglichen Hofoper war der Einfluss des Rokoko zu spüren – verspielte Leichtigkeit sorgte für den besonderen Charme der damaligen Hofoper. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die ursprüngliche Hofoper sehr gewandelt – nicht nur der Zahn der Zeit nagte an der Baumasse, sondern auch ein Brand und Kriege trugen zu erheblichen Veränderungen bei. <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zur-staatsoper-bitte-kultureinrichtungen-nicht-gegen-schulklos-ausspielen--29814548">Bis zur Generalsanierung in den Jahren von 2010 bis 2017 haben diese Änderungen ein Kunstwerk der Architektur entstehen lassen,</a> dass zum Anhören meisterlicher Musik wunderbar geeignet ist.</p>
<h2>Nach der Sanierung wieder im eigenen Haus für den Besucher geöffnet</h2>
<p>Wer sich in der Zeit der Sanierung den Freuden einer Opernaufführung hingeben wollte, musste zunächst an der Bismarckstraße ins Schillertheater gehen. Doch diese Zeiten sind nun vorbei – die Besucher der Oper Unter den Linden werden mit einem ganz besonderen Hörgenuss verwöhnt werden können. Im Zuge der Sanierung wurde der Innenraum ausgebaut und die Decke um vier Meter erhöht, wodurch eine noch bessere Akustik erreicht wurde.<br />
Hier können nun die Werke von Mozart, Tschaikowsky und Beethoven unter Leitung von Daniel Barenboim mit neuem Klang gehört und gesehen werden. <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2017/12/berlin-mitte-staatsoper-unter-den-linden-wird-wiedereroeffnet.html">In ihrer bewegten 275-jährigen Geschichte erlebte die Staatsoper zahlreiche Uraufführungen</a>, u. a. von Giacomo Meyerbeer und wurden von bekannten Komponisten und Dirigenten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Herbert von Karajan geleitet.</p>
<p>Die einstige Pracht wird dem Betrachter noch heute geboten, weil das Äußere der Oper Unter den Linden sich nah an dem ursprünglichen Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert orientiert. Was von Knobelsdorff geschaffen wurde, kann jetzt nach der Sanierung wieder bewundert werden.</p>
<h2>Mit überzeugender Akustik versehen worden</h2>
<p>Im Innenbereich kann sich der Besucher über modernes Ambiente freuen, sogar ein Besuch im Rollstuhl ist nun problemlos möglich, weil die Oper Unter den Linden barrierefrei gestaltet wurde. Generalmusikdirektor Daniel Barenboim garantiert die Qualität des Programms – zur feierlichen Eröffnung gab es zuvor auf dem Bebelplatz ein freies Konzert für alle Berliner. Die Eröffnung im Saal selbst am 3. Oktober wurde mit einer Musiktheaterpremiere unter Intendant Jürgen Flimm gefeiert. Der reguläre Spielbetrieb wurde schließlich am 7. Dezember 2017 wieder aufgenommen.</p>
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		<title>Das Theater des Westens</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-theater-des-westens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 18:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalterliche Bauwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört das Theater des Westens, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt. Das Theater des Westens –</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33316261">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört <a href="https://www.berlin.de/tickets/theater/tipps/buehnen/2224941-2903274-theater-des-westens.html">das Theater des Westens</a>, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt.</p>
<h2>Das Theater des Westens – Operette und Musical als wahrer Kunstgenuss</h2>
<p>Die Geschichte des beliebten Kulturbetriebes in Berlin beginnt in den Jahren 1895 und 1896, in denen das Gebäude damals im Stil des Historismus im wilhelminischen Stil entstand. Erst wurden hier Märchenschauspiele aufgeführt, dann begann die Zeit als Opern- und Operettenbühne. Bekannte Tanzgruppen fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die perfekte Bühne und opulente Ausstattungsrevuen mit berühmten Stars begeisterten das Berliner Publikum.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_des_Westens">Nach vielen Höhen und Tiefen ist das Theater des Westens heute das älteste Musicaltheater Berlin</a>. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin und besuchen das Theater des Westens, um sich mit einem Musical unterhalten zu lassen. Enrico Caruso gab 1905 hier sein Berliner Debüt. Heute werden nicht nur klassische Musicals wie „Les Misérables“ und „My Fair Lady“ aufgeführt, auch moderne Adaptionen von Filmen wie „Sister Act“ gehören zum Programm.</p>
<h2>Das Theater des Westens – von My Fair Lady bis La Cage Aux Folles</h2>
<p>Einen Hit auf der Bühne zu landen, ist das Bestreben vieler Künstler. Berühmte Musicals wie „<a href="https://www.berliner-zeitung.de/sylvia-wintergruen--umjubelte--my-fair-lady--16826502">My Fair Lady“ oder „La Cage Aux Folles</a>“ gehörten in Berlin zu erfolgreichsten Aufführungen. Seit 1999 ist Elmar Ottenthal Intendant des Hauses und für den Erfolg der Bühne verantwortlich. Der Österreicher brachte bekannte Musicals wie „Chicago“ auf die Bühne.</p>
<p>Seit 2003 gehört das Theater des Westens Joop van den Ende mit seinem bekannten Unterhaltungskonzern – ein Vorteil für die Bühne, denn es wurde kräftig investiert.</p>
<h2>Das Theater des Westens – nach Höhen und Tiefen in ruhigeren Gewässern</h2>
<p>Seit 2003 scheinen die wilden Jahre für die Bühne vorbei zu sein, stattdessen sorgte die Privatisierung für eine Beruhigung und für weitere Erfolge sowie Gefährten. Lesungen, Workshops fürs Puppenspiel oder ein Rundgang durch das ganze Haus – das Programm ist breiter und vielfältiger geworden. Selbst ein Tag der offenen Tür findet statt und ist für alle Besucher interessant, die mal hinter die Kulissen der Bühne schauen wollen.</p>
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		<item>
		<title>Das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-schauspielhaus-am-gendarmenmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:20:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet. Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassizistisch erbaute Schauspielhaus befindet sich auf dem Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte. Es gilt als eines der <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de">Hauptwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel</a> und wurde im Jahre 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet. Von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Schäden und musste rekonstruiert werden. Im Jahre 1984 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=1579wurde es nach einer längeren Rekonstruierungsphase wiedereröffnet.</p>
<p>Der Theaterbau basiert auf einem Entwurf Schinkels. Das Gebäude besticht durch seine auslandende Freitreppe, seinen Säulenportikus und wurde auf einen Sockel gesetzt. Der gesamte Bau wurde dreigeteilt, was für den Betrachter bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Seitenflügel dienen als Konzertsaal. Darin befinden sich auch die Proberäume und Garderoben. Der mittlere Teil des Gebäudes besteht aus dem Foyer, der Bühne und dem Zuschauerraum. Der Innenbereich ist reich an Logen und beherbergt den bekannten Königsbalkon. Die Zuschauerplätze sind halbkreisförmig vor dem Bühnenraum angeordnet.</p>
<h2><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-347" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg" alt="" width="457" height="304" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1-300x200.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2017/04/architektur-berlin-gendarmenmarkt-konzerthaus-schiller-skulptur-1.jpg 600w" sizes="(max-width: 457px) 100vw, 457px" />Zwischen dem Berliner und Französischen Dom</strong></h2>
<p>Besonders auffallend sind die Figuren der Außenfassade, welche ebenfalls auf Entwürfe von Schinkel zurückgehen. Der Dachfirst wird von Apoll, dem Gott der Künste, bestimmt, welcher auf einem von zwei Greifen gezogenen Gespann thront. Darunter findet sich ein geflügelter Eros wieder, der von heiligen Schwänen und Schlangen umgeben ist. Auch die anderen drei Giebelfelder sind von der antiken Mythologie geprägt: Musik, Tragödie und Komödie.</p>
<p>Am Portikus findet man ein Abbild der Niobe mit ihren sterbenden Kindern – diese mythische Figur steht für die Tragödie. Des Weiteren erblickt man den <a href="http://www.hamburger-kunsthalle.de/sammlung-online/carlo-cesio-annibale-carracci-und-werkstatt-venanzio-monaldini-arnold-van-37">Triumphzug von Ariadne und Bacchus</a> – ein Symbol für die Komödie, und die Befreiung Eurydikes aus der Unterwelt durch Orpheus. Das Abbild steht für die Musik. Auch die Plastiken der neun Musen finden sich im Portikus und den Seitengiebeln wieder.</p>
<p>Nachdem das Gebäude im Laufe des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde, folgte eine lange Phase der Rekonstruktion. Im Innenbereich erhielten die Räume eine klassizistische Dekoration, wofür extra Spezialisten für die notwendigen Stuckarbeiten und Dekormalereien geschult wurden. Der Wiener Musikvereinssaal diente als Vorbild für den Großen Konzertsaal. Im Jahre 1984 erstrahlte das Schauspielhaus in neuem Glanz und wurde fortan als Konzerthaus genutzt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Berliner Olympiastadion</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-berliner-olympiastadion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 13:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das im Berliner Ortsteil Westend erbaute Olympiastadion ist Teil des Olympiageländes und wurde von 1934 bis 1936 für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut. Das Olympiastadion hat ein Fassungsvermögen von rund 100.000 Zuschauern. Heute dient das Olympiastadion als Heimspielstätte der ersten Fußballbundesligamannschaft von Hertha BSC. Das Olympiastadion ist der zentrale Bestandteil des Olympiageländes, welches unter anderem auch das Sportforum, das Hockey-Olympiastadion und das Olympia-Reiterstadion beheimatet. Es wurde als Erdstation aufgebaut. Das bedeutet, dass nur der auf zahlreichen Stahlbetonpfeilern gelagerte Oberring über das Erdniveau hinausragt. Direkt gegenüber befindet sich die große Anzeigetafel. Der Tribünenbereich befindet sich im südlichen Bereich des Stadions, in dessen Zentrum damals</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das im Berliner Ortsteil Westend erbaute Olympiastadion ist Teil des Olympiageländes und wurde von 1934 bis 1936 für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut. Das Olympiastadion hat ein Fassungsvermögen von rund 100.000 Zuschauern. Heute dient <a href="http://olympiastadion.berlin/de/start/">das Olympiastadion als Heimspielstätte der ersten Fußballbundesligamannschaft</a> von Hertha BSC.</p>
<p>Das Olympiastadion ist der zentrale Bestandteil des Olympiageländes, welches unter anderem auch das Sportforum, das Hockey-Olympiastadion und das Olympia-Reiterstadion beheimatet. Es wurde als Erdstation aufgebaut. Das bedeutet, dass nur der auf zahlreichen Stahlbetonpfeilern gelagerte Oberring über das Erdniveau hinausragt. Direkt gegenüber befindet sich die große Anzeigetafel. Der Tribünenbereich befindet sich im südlichen Bereich des Stadions, in dessen Zentrum damals die Führerloge untergebracht war.</p>
<h2><strong>Das olympische Areal vor dem Bau des Stadions</strong></h2>
<p>Der Außenbereich weist eine rechteckige Grundform auf, dessen östliche Ecken abgerundet sind. Im Norden grenzt der Außenbereich an das Olympia-Schwimmstadion und im Westen an das Maifeld. Die östlichen Rundungen sind durch Skulpturen geschmückt, welche in den Jahren von 1935 bis 1937 entstanden. Es handelt sich hierbei um den Diskuswerfer und den Stafettenläufer, welche <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43160243.html">von Karl Albiker entworfen</a> wurden. Auch der Übergang zum Maifeld wird von zwei Skulpturen flankiert. Es handelt sich um den Rosseführer von Joseph Wackerle. Die Olympiaglocke befindet sich westlich des Südtors. Sie war stets ein beliebter Treffpunkt für Besucher, um sich in dem Gewimmel wiederzufinden. Die Olympiaglocke war während der Olympischen Spiele 1936 im Glockenturm befestigt.</p>
<h2><strong>Die Baugeschichte des Berliner Olympiastadions</strong></h2>
<p>Im Jahre 1909 erbaute Otto March im nördlichsten Ausläufer des Grunewalds eine Pferderennbahn, auf welcher im Jahre 1912 bis 1913 das Deutsche Stadion entstand. Grund hierfür war die Vergabe der Olympischen Spiele im Jahr 1916 nach Berlin. Um die weitere Nutzung des Geländes als Pferderennbahn zu garantieren, ließ March das Stadion als Erdstadion aufbauen. Wegen des Ersten Weltkrieges musst die Olympischen Spiele 1916 jedoch abgesagt werden.</p>
<p>Das nächste Mal wurden die <a href="http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/geschichte_der_olympischen_spiele/pwiedieolympischenspiele100.html">Olympischen Sommerspiele für das Jahr 1936</a> im Jahre 1931 nach Berlin vergeben. Zunächst wurde angedacht, das bestehende Deutsche Stadion umzubauen. Werner March, Sohn des Architekten Otto March, wurde mit der Planung beauftragt. Doch der neue Reichskanzler Adolf Hitler ordnete im Jahre 1933 den Bau eines neuen Großstadions an und beauftragte hierfür abermals den Architekten Werner March. Mit den von March geplanten Zeichnungen war Hitler nicht einverstanden und gestaltete die Planung nach seinen Ideen um. Das olympische Bauvorhaben gilt als das erste Großbau-Projekt Hitlers. Durch seine Pläne entstand das heutige Maifeld, welches damals als großes Aufmarsch- und Versammlungsgelände geschaffen wurde.</p>
<p>Hitler wollte der Welt mit dem Großbau vorführen, dass das Deutsche Reich unter seiner Hand ein soziales und wirtschaftlich aufstrebendes Land sei. Am 1. August 1936 wurde das Olympiastadion anlässlich der XI. Olympischen Sommerspiele eröffnet.</p>
<p>Im Laufe des Zweiten Weltkrieges fanden in der Nähe des Olympiastadions Kampfhandlungen statt und auf dem Gelände befanden sich nach Ende des Krieges Bombenkrater. Der Glockenturm wurde durch einen Brand zerstört, jedoch im Jahre 1962 wiederaufgebaut. Im Jahre <a href="http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/WM-1974-Die-DDR-schlaegt-Klassenfeind,fussballwm112.html">1974 wurde das Stadion anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft</a> teilüberdacht.</p>
<h2><strong>Umbau und Nutzung des Olympiastadions</strong></h2>
<p>Zu einem grundlegenden Umbau und einer Modernisierung kam es in den Jahren von 2000 bis 2004. Aufgrund des Denkmalschutzes blieben aber rund 70 Prozent der historischen Bausubstanz erhalten. Das herausragende Charakteristikum des Olympiastadions ist nun sein alle Ränge umfassendes Dach, an welchem eine durchgängige Flutlichtbeleuchtung montiert wurde. Seit 2004 befindet sich eine christliche Kapelle, deren Wände in Blattgold gehalten sind, im Erdgeschoss des Stadions. Nach Abschluss sämtlicher Umbauarbeiten umfasst das Stadion jetzt eine Anzahl von 74.649 Sitzplätzen.</p>
<p>Die offizielle Einweihung des neuen Olympiastadions fand am 31. Juli und am 1 August 2004 mit einer Konzertveranstaltung statt, in welcher bekannte Künstler wie Nena und Pink performten. Im Jahre 2006 war das Stadion Spielort und Endspielort der Fußball-Weltmeisterschaft. Im Jahre 2009 wurden die Leichtathletik-Weltmeisterschaft und im Juli 2015 das <a href="http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/archiv/3069639-2805649-champions-league-finale-2015-im-berliner.html">Endspiel der UEFA Champions League im Berliner Olympiastadion</a> ausgetragen.</p>
<p>Hertha BSC ist seit der Gründung der Fußball-Bundesliga im Jahre 1963 Hauptnutzer des Olympiastadions und trägt seine Heimspiele hier aus. Auch für Großveranstaltung wird das Stadion gelegentlich vermietet, so etwa für Konzerte oder die Kirchentage. Der bekannte Comedian Mario Barth stellte am 12. Juli 2008 im Olympiastadion mit seinem Liveprogramm einen neuen Weltrekord auf, mit einer Zuschaueranzahl von 70.000. Am 22. September 2011 besuchte Papst Benedikt XVI. im Rahmen seiner Deutschlandreise das Olympiastadion und hielt hier eine heilige Messe ab.</p>
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		<title>Das Flair einer vergangenen Zeit im Hotel Adlon</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-flair-einer-vergangenen-zeit-im-hotel-adlon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 10:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hotel Adlon gilt als eines der bekanntesten und luxuriösesten Hotels innerhalb Deutschlands und befindet sich in Berlin-Mitte, unweit des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und des Brandenburger Tors in Berlin. In der Zeit um 1900 erlebte das gesellschaftliche Leben einen festlichen Aufschwung und die europäische Oberschicht zelebrierte auf Bällen, Diners und anderen Festivitäten ihre Stellung. Als Vorbild dienten hierfür die amerikanischen Hotels, denen es an Luxus nicht mangelte. In den amerikanischen Hotels wurden sowohl luxuriöse Bälle abgehalten, also auch Schlafmöglichkeiten angeboten, was für die deutsche Gesellschaft bis dato unmöglich erschien. Die neue Art des Hotellebens breitete sich immer mehr auf Europa aus, so</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hotel Adlon gilt als eines der bekanntesten und luxuriösesten Hotels innerhalb Deutschlands und befindet sich in Berlin-Mitte, unweit des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und des Brandenburger Tors in Berlin.</p>
<p>In der Zeit um 1900 erlebte das gesellschaftliche Leben einen festlichen Aufschwung und die europäische Oberschicht zelebrierte auf Bällen, Diners und anderen Festivitäten ihre Stellung. Als Vorbild dienten hierfür die amerikanischen Hotels, denen es an Luxus nicht mangelte. In den amerikanischen Hotels wurden sowohl luxuriöse Bälle abgehalten, also auch Schlafmöglichkeiten angeboten, was für die deutsche Gesellschaft bis dato unmöglich erschien. Die neue Art des Hotellebens breitete sich immer mehr auf Europa aus, so wurden in Großstädten wie Paris und London <a href="http://luxus.welt.de/travel/luxus-hotels/die-zehn-besten-luxus-hotels-berlin">luxuriöse Hotels wie das Ritz oder Astoria</a> gebaut. Auch die deutsche Gesellschaft wollte mit den anderen europäischen Metropolen gleichziehen und so unterstütze Kaiser Wilhelm II. das Projekt und half bei der Baugrundbeschaffung. 1905 wurden schließlich zwei Grundstücke am Boulevard Unter den Linden von dem Hotelier Lorenz Adlon gekauft. Führende Architekten wie Carl Gause oder Robert Leibnitz unterstützen das Bauvorhaben und so wurde das Luxushotel bereits 2 Jahre nach Baubeginn fertiggestellt.</p>
<h2>Klassische Architektur und moderne Technik</h2>
<p>Äußerlich weist das Gebäude klare, klassizistische Linien mit vereinzelten Jugendstilelementen auf. Hinter der klassischen Fassade verblüffte es schon damals durch seine einzigartige technische Ausstattung. Fließend warmes Wasser und Elektrizität gehörten zur Standardausstattung der Gästezimmer. Das ursprüngliche Gebäude beherbergte <a href="http://www.spiegel.de/einestages/100-jahre-hotel-adlon-a-948049.html">ein Café, ein Restaurant, eine Lounge, eine Lobby, eine Bibliothek, ein Damenzimmer, einen Musiksalon und einen Wintergarten</a> sowie zusätzlich große Konferenzräume und einen Ballsaal, welcher im Stil von Louis XVI. gehalten wurde. Der Innenbereich war geprägt von Säulen, Statuen und anderen Antiquitäten. Die Wand- und Deckgestaltung bestand aus klassizistischen Kassettendecken, Elementen der italienischen Renaissance und als Kontrast hierzu aus roten Ledertapeten.</p>
<p>Seit seiner Eröffnung war das Hotel Adlon eine der luxuriösesten Adressen Deutschlands und sogar Familien des Hochadels zog es in die Suiten des Hotels. Zu den berühmtesten Gästen zählten der Zar von Russland, der Maharadscha, Henry Ford und Gustav Stresemann.</p>
<p>Nach dem Ersten Weltkrieg änderte sich das Klientel des Hotels und es beherbergte vor allem reiche US-Amerikaner. Eine besondere Blüte erlebte das Adlon in den zwanziger Jahren – den sogenannten „Goldenen Zwanziger“ Jahren. Berühmtheiten wie Charlie Chaplin und Marlene Dietrich waren zu jener Zeit hier zu Gast.</p>
<h2>Geglückter Wiederaufbau nach Jahren des Verfalls</h2>
<p>Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Bau durch den Adlon-Bunker erweitert, welcher den Gästen den Luxus des Hotels bot und seinem Personal auch Schutz. Zuletzt wurde das Adlon auch als Lazarett genützt. Ein Brand zerstörte große Teile des Hotels am Ende des Kriegs. Nach verschiedenen Nutzungen in der DDR-Zeit wurden die erhaltenen Gebäudekomplexe 1984 sogar gesprengt. Erst 1997 eröffnete das Adlon an gleicher Stelle nach 2 Jahren Bauzeit. Die Architekten Carl Gause und Robert Leibnitz errichteten das Hotel originalgetreu nach den alten Bauplänen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Auch heute <a href="https://www.kempinski.com/de/berlin/hotel-adlon/">zählt das Adlon zu einem der luxuriösesten Hotels in Deutschland</a> und beherbergt berühmte Persönlichen, angefangen von Schauspielern bis hin zu Politikern.</p>
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		<title>Ein Stück Italien in Berlin: Martin-Gropius-Bau</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/ein-stuck-italien-in-berlin-martin-gropius-bau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 14:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt. Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7403118">Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt.</p>
<p>Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die <a href="http://lukasverlag.com/termine/veranstaltung/256--heino-schmieden-architekt-und-baumeister.html">Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden</a>, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter Lichthof. Mosaike und Wappen deutscher Länder zieren die Zwischenräume der Fenster im Attikageschoss.</p>
<h2><strong>Zwischen Anhalter Bahnhof und Potsdamer Platz</strong></h2>
<p>Es handelt sich um einen dreistöckigen Bau, dessen vorkragendes Dach und Sandsteinfassungen der Fenster an die italienische Renaissance erinnern. Der Aufrisst zeigt zwei gleich gestaltete Hauptgeschosse, ein granitenes Sockelgeschoss und ein durch einen Fries angesetztes Obergeschoss. Den Abschluss des Baus bildet das vorkragende Dachgesims. Der Haupteingang des Martin-Gropius-Baus befindet sich auf der Nordseite, welche als repräsentative Eingangsfront dient. Bei einer Rekonstruktion in den Jahren 1979 von 1981 wurde der Eingang auf die Südseite verlegt. Durch den Eingang gelangt man in den lichtdurchfluteten Innenhof.</p>
<p>Das ehemalige Kunstgewerbemuseum diente nach dem Ersten Weltkriegt als Museum für Werke der Vor- und Frühgeschichte sowie für Werke der Ostasiatischen Kunst. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Baus zerstört, sodass ein Abriss geplant war, welchen Walter Gropius stoppte. Er setzte sich dafür ein, dass das Gebäude im Jahre 1966 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahre 1978 begann der Wiederaufbau. Im Jahre 1981 wurde der Bau mit einer Schinkel-Ausstellung neu eingeweiht.</p>
<p>In den Jahren von 1998 bis 2000 fanden weitere bauliche Maßnahmen statt, so wurde im Gebäude eine Klimaanlage eingebaut. Die Planung unterlag <a href="http://www.h-s-a.de/index.php#/start">hierbei der Architektengemeinschaft Hilmer &amp; Sattler</a> und Albrecht sowie Volkshausen und Lubkoll. Die Wiedereröffnung erfolgte bereits im Jahr 1999 mit einer Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Auch architekturhistorische Führungen durch das Haus zählten ab diesem Zeitpunkt zum Kulturangebot.</p>
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		<title>Berliner Dom und die Gedächtniskirche</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/berliner-dom-und-die-gedachtniskirche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 13:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berliner Dom ist im Zentrum von Berlin kaum zu übersehen, die imposante Kuppel erhebt sich über die umliegenden Gebäude. Kaiser Wilhelm II. erbaute die Hof- und Domkirche in den Jahren 1894 bis 1905. Die Geschichte des Doms reicht allerdings bis ins historische Mittelalter zurück. Schon 1465 wurde mit dem Bau einer Oberpfarr- und Domkirche begonnen. 1747 wurde ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppel errichtet. Es vergingen 70 Jahre, bis dieses Gotteshaus innen und außen erneuert wurde. Kaiser Wilhelm II. ließ den Dom 1894 abreißen und nach Entwürfen des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff neu bauen. Der dreiteilige Dom wurde im Barockstil erbaut und ist stark geprägt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom">Berliner Dom </a>ist im Zentrum von Berlin kaum zu übersehen, die imposante Kuppel erhebt sich über die umliegenden Gebäude. Kaiser Wilhelm II. erbaute die Hof- und Domkirche in den Jahren 1894 bis 1905. Die Geschichte des Doms reicht allerdings bis ins historische Mittelalter zurück. Schon 1465 wurde mit dem Bau einer Oberpfarr- und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_%28Bauwerk%29">Domkirche </a>begonnen.</p>
<p>1747 wurde ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppel errichtet. Es vergingen 70 Jahre, bis dieses Gotteshaus innen und außen erneuert wurde. Kaiser Wilhelm II. ließ <a href="http://www.sehnsuchtdeutschland.com/de/a418/Berliner-Dom---das-Herz-des-protestantischen-Preu-ens.html">den Dom </a>1894 abreißen und nach Entwürfen des Dombaumeisters <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Carl_Raschdorff">Julius Carl Raschdorff</a> neu bauen.</p>
<p>Der dreiteilige Dom wurde im Barockstil erbaut und ist stark geprägt von der italienischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochrenaissance">Hochrenaissance</a>. Die Denkmalkirche ist heute nicht mehr vorhanden. Die Domkuppel war von vier Ecktürmen mit einer Höhe von 114 Metern umgeben. Im Krieg wurde der <a href="http://www.berlinerdom.de/content/view/82/124/lang,de/">Dom zerstört</a>, im Jahr 2002 ist er vollständig restauriert worden. Die Innenarbeiten wurden im Jahr 2002 mit einer großen Feierlichkeit enthüllt.</p>
<h2>Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche</h2>
<p>Als eines der Wahrzeichen Westberlins steht die <a href="http://www.gedaechtniskirche-berlin.de/">Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche </a>seit dem Ende des 2. Weltkriegs unweit des Zoologischen Gartens. Heute besteht die Kirche aus der Ruine und einem Neubau aus dem Jahre 1961.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schwechten">Franz Schwechten </a>entwickelte die Pläne für die neuromanische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In den Jahren von 1891 bis 1895 wurde das Bauwerk errichtet.</p>
<p>Die Kirche ist eine religiöse Gedenkstätte die Kaiser Wilhelm II. zu Ehren seines Großvaters Kaiser Wilhelm I. erbauen ließ. Innen wie außen ist die Kirche prächtig gestaltet gewesen. Während des zweiten Weltkriegs wurde die prachtvolle Kirche 1943 stark zerstört und es blieben nur noch die Turmruinen des Meisterwerks übrig. Die Ruine wurde zum Mahnmal für Krieg und Zerstörung.</p>
<p>Der Neubau begann mehr als ein Jahrzehnt später im März 1957, den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Architekt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Eiermann">Egon Eiermann</a>. Die Bauzeit für die neue Kirche betrug vier Jahre. Zuvor musste ein Kompromiss eingegangen werden, denn der Entwurf des Architekten Eiermann sah den kompletten Abriss der Ruine vor. In der Bevölkerung löste das Diskussionen aus und so einigten sich alle Beteiligten darauf, den Turm als Mahnmal zu erhalten und den Neubau als zentrales Gotteshaus direkt daneben zu erbauen.</p>
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		<title>Das Rote Rathaus</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-rote-rathaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 11:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ebenfalls bekanntes Wahrzeichen Berlins ist das Rote Rathaus. In dem Roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade hat dem Gebäude seinen Namen gegeben. Gestaltet ist die Fassade mit roten Ziegelsteinen, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 nach den Entwürfen von Hermann Waesemann. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein Neo-Renaissancestil. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen sowie dem gut 74 Meter hohen Turm setzen ein klares Statement. Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde das</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ebenfalls bekanntes Wahrzeichen Berlins ist <a href="http://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3559880-3558930-rotes-rathaus.html">das Rote Rathaus</a>. In dem Roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade hat dem Gebäude seinen Namen gegeben. Gestaltet ist die Fassade mit roten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mauerziegel">Ziegelsteinen</a>, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 nach den Entwürfen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Friedrich_Waesemann">Hermann Waesemann</a>. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neorenaissance">Neo-Renaissancestil</a>. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen sowie dem gut 74 Meter hohen Turm setzen ein klares Statement.</p>
<p>Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nachkriegszeit_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg_in_Deutschland">Zweiten Weltkriegs stark beschädigt</a>. Nach dem Krieg wurde das zerstörte Rathaus rekonstruiert und wiederhergestellt. Das Gebäude besitzt viele erwähnenswerte Räumlichkeiten. Im prachtvollen <a href="https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/wir-ueber-uns/berliner-rathaus/artikel.20378.php">Wappensaal </a>werden heute die Staatsgäste empfangen. In den Fenstern sind die Wappen jedes Berliner Stadtteils eingearbeitet.</p>
<p>Der große Festsaal ist, wie der Name schon verrät, extra für Feierlichkeiten angelegt worden. Im Rathaus ist der große Festsaal der größte Raum und wird für große Veranstaltungen genutzt wie Zeremonien oder Empfänge. Sehr prachtvoll und unumstritten der schönste Raum des roten Rathauses ist der Säulensaal. Mit seiner Höhe von insgesamt neun Metern gehört der Raum zu den Imposantesten. Genutzt wird der Saal für Veranstaltungen und natürlich auch für Ausstellungen.</p>
<p>Die <a href="http://www.kunsthaus-am-roten-rathaus.de/">Galerie </a>mit den Ehrenbürgern von Berlin ist in der dritten Etage untergebracht. Von Besuchern kann die Galerie ebenfalls besichtigt werden. Das Rote Rathaus mit dessen Ausstellungen kann von Montag bis Freitag besucht werden. Es ist allerdings empfehlenswert, sich vorher über die aktuellen <a href="http://www.kunsthaus-am-roten-rathaus.de/oeffnungszeiten">Öffnungszeiten der Galerie im Roten Rathaus </a>zu informieren.</p>
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		<title>Das Reichstagsgebäude</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-reichstagsgebaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 23:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unzählige Besucher kommen das ganze Jahr über in das Reichstagsgebäude in Berlin, nicht nur um mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren und den Bundestag zu besichtigen, sondern auch um von der gläsernen Kuppel einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und den Tiergarten zu haben. Seitdem die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, hat das Reichtstagsgebäude eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Ein Highlight dieses architektonischen Meisterwerks ist die gläserne Kuppel, die von Besuchern besichtigt werden kann. Seit 1990 ist das Gebäude der Sitz des Bundestages, so fand am 4. Oktober 1994 die erste Sitzung im neuen Bundestag statt. Touristengruppen können Führungen durch den Reichstag</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unzählige <a href="https://www.bundestag.de/besuche/hinweise">Besucher </a>kommen das ganze Jahr über in das Reichstagsgebäude in Berlin, nicht nur um mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren und den Bundestag zu besichtigen, sondern auch um von der gläsernen Kuppel einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und den Tiergarten zu haben.</p>
<p>Seitdem die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, hat das Reichtstagsgebäude eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Ein Highlight dieses architektonischen Meisterwerks ist die gläserne Kuppel, die von Besuchern <a href="https://www.ausflugsziele-berlin.info/berlin/besuch-der-reichstagskuppel/">besichtigt werden kann</a>.</p>
<p>Seit 1990 ist das Gebäude der Sitz des Bundestages, so fand am 4. Oktober 1994 die erste Sitzung im neuen Bundestag statt. Touristengruppen können Führungen durch den <a href="https://www.bundestag.de/besucher">Reichstag buchen</a>. Einen einzigartigen Panoramablick bietet der Ausblick aus der gläsernen Kuppel. Einige geschichtliche Ereignisse werden mit dem Reichstagsgebäude verbunden. Am 27. Februar 1933 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand">brannte der Reichstag</a>, dabei wurde der Plenarsaal und die Kuppel zerstört. Die rote Fahne hinter dem Bundestag, die am 30. April 1945 von der Sowjetunion aufgestellt wurde, symbolisierte den Sieg über das „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_1933_bis_1945">Dritte Reich</a>“.</p>
<h2>Unterschiedliche Epochen sind im Bauwerk vereint</h2>
<p>Der Reichstag wurde von 1884 bis 1894 erbaut, die Pläne machte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wallot">Paul Wallot</a>. Wallot fügte Elemente aus unterschiedlichen Epochen an das bedeutende Bauwerk. So sind neben den Elementen aus dem Barock und dem Klassizismus, auch Elemente der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance">Renaissance </a>verbaut worden. Diese Elemente sind bewusst gewählt worden, denn sie lassen das Gebäude repräsentativ und monumental erscheinen. Die erste Kuppel aus Stahl und Glas besaß eine Höhe von 75 Metern. Zusätzlich zu den Stuckelementen wurden in den Jahren nach dem Bau zahlreiche symbolische Figuren und Wappen an der Außenfassade angebracht. Die bedeutende Gibelschrift &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dem_deutschen_Volke">Dem Deutschen Volke</a>&#8220; wurde dem Gebäude erst im Jahre 1916 hinzugefügt.</p>
<p>Nach dem Krieg wurde das stark beschädigte Bauwerk erst einmal lange Zeit nicht mehr genutzt. 1957 wurde die Kuppel aus statischen Gründen gesprengt. Paul Baumgarten begann mit den ersten Umbauarbeiten 1957. Er verglaste den Planersaal und baute die historischen Züge des Reichstagsgebäudes zurück.<br />
Das Parlamentsgebäude ist weltweit das Einzige, was ein öffentliches Restaurant besitzt, das bekannte <a href="http://www.feinkost-kaefer.de/berlin">Käfer-Dachgartenrestaurant</a>.</p>
<p>1991 ging es an die zweite Umbauphase, welche erst 1999 endete. Seit 1994 wurde hier der Deutsche Bundespräsident gewählt und seit 1999 tagt hier der Deutsche Bundestag. Der britische Architekt, Sir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Norman_Foster">Norman Foster</a>, zeichnete die Entwürfe für den Umbau und die neue Glaskuppel und setzte seine Entwürfe in die Tat um. In der Kuppel sind 800 Tonnen Stahl und Glas verbaut worden.</p>
<h2><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft  wp-image-328" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1-300x198.jpg" alt="Besucher können den Blick aus der Glaskuppel des Reichstages genießen" width="396" height="261" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1-300x198.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1.jpg 640w" sizes="(max-width: 396px) 100vw, 396px" />Die Kuppel besitzt eine Aussichtsplattform</h2>
<p>Weltberühmt wurde das Reichstagsgebäude durch das Künstlerpaar <a href="http://christojeanneclaude.net/">Christo und Jeanne-Claude</a>. Im Sommer 1995 verhüllten sie den Reichstag für zwei Wochen mit einer silberfarbenen Folie. Das silberfarbene Gebäude interessierte Millionen Besucher, die entstandenen Fotos sorgten für internationale Popularität.</p>
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