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	<title>Wahrzeichen Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Wahrzeichen Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Das KaDeWe damals und heute</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-kadewe-damals-und-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 10:22:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von Jörg Zägel &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. 1907 errichtet der Architekt Johann Emil Schaudt in der damals noch selbständigen Stadt Charlottenburg und vor den Toren der neu entstandenen Reichshauptstadt Berlin das noch heute so genannte Kaufhaus des Westens (KaDeWe) als Warenhaus. Nach einem Vorbild amerikanischer Kaufhäuser konzentrieren sich nach nur einjähriger Bauzeit viele kleine Fachabteilungen auf 24.000 Quadratmetern Verkaufsfläche unter einem Warendach. Nach mehrmaligen Umbauten und Modernisierungen ist es heute mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern nach dem Harrods in London das zweitgrößte Kaufhaus in Europa. Und die Planungen gehen weiter. Mit dem Anbau von Außenfahrstühlen sowie einer Dachterrasse mit Freiluftgarten will</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27373115">Bildquelle: Von Jörg Zägel &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>1907 errichtet der <a href="https://dewiki.de/Lexikon/Johann_Emil_Schaudt">Architekt Johann Emil Schaudt</a> in der damals noch selbständigen Stadt Charlottenburg und vor den Toren der neu entstandenen Reichshauptstadt Berlin das noch heute so genannte Kaufhaus des Westens (KaDeWe) als Warenhaus. Nach einem Vorbild amerikanischer Kaufhäuser konzentrieren sich nach nur einjähriger Bauzeit viele kleine Fachabteilungen auf 24.000 Quadratmetern Verkaufsfläche unter einem Warendach.</p>
<p>Nach mehrmaligen Umbauten und Modernisierungen ist es heute mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern nach dem Harrods in London das zweitgrößte Kaufhaus in Europa. Und die Planungen gehen weiter. Mit dem Anbau von Außenfahrstühlen sowie einer Dachterrasse mit Freiluftgarten will der derzeitige Besitzer seinen Besuchern das die Berliner City West bestimmende Haus auch unabhängig vom laufenden Warenhausbetrieb erlebbar machen.</p>
<h2>Außen sachlich neoklassizistisch, innen gediegen modern</h2>
<p>Baupolizeilichen Vorschriften entsprechend gliedert sich das fünfstöckige Gebäude horizontal wie ein Wohnhaus, nur zwei Mittelrisaliten unterbrechen die Fassade <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchheimer_Muschelkalk">aus fränkischem Muschelkalk</a>. Diese Forderungen ergeben sich nach einer Kampagne anliegender Einzelhändler zum Schutz vor der neuen Betriebsform Warenhaus. Auch sonst weichen Außen- und Innengestaltung von der eher großzügigen und pompösen Aufmachung bereits vorhandener Häuser in Deutschland und Frankreich ab. So gibt es weder Glasfassade noch üblichen Eckrundungen am Gebäude. Statt des über alle Etagen reichenden, glasüberdachten Lichthofes gestaltet der Architekt eine zweigeschossige, holzgetäfelte und kassettierte Eingangshalle mit zwei seitlichen Marmorportalen. In den sich anschließenden Innenhöfen mit Gärtchen und Springbrunnen finden Kunden Ruhe.</p>
<p>In den halbrunden Risaliten befinden sich auch heute noch Treppenhäuser, an der Fassade über dem Eingang prunkt als auffälliger Fassadenschmuck ein kleiner Balkon mit einer drei Meter Durchmesser fassenden Wanduhr. Ein Uhrspiel mit dem Wahrzeichen des Hauses, einer unter vollen Segeln stehenden Hansekogge, verkündet Zeit und Stunde.</p>
<p>Naturstein und Täfelungen aus australischem Moaholz prägen die eher gediegen und reduziert gestalteten Innenräume, elektrisches Licht spenden Kohlefadenlampen. <a href="https://www.berliner-unterwelten.de/verein/forschungsthema-untergrund/netzwerke/die-berliner-stadtrohrpost.html">Als technisches Highlight verbindet ein Rohrpostsystem über eine Gesamtlänge von 18 Kilometern die 150 Zahlstellen mit der Zentralkasse.</a> Wegen der Fehlerhäufigkeit ersetzen Registrierkassen das englische Fabrikat nach wenigen Jahren.</p>
<p>1929 bis 1930 erweitert sich die Verkaufsfläche um zwei Vollgeschosse und Dachgartenterrasse, darunter auch die noch heute Maßstäbe vorgebende Feinkostetage mit Entlüftungsapparaturen. Das bisherige Walmdach ersetzt nun ein Mansardendach, die bisher vorhandenen 13 Personen- und Lastenaufzüge werden modernisiert und zahlenmäßig erhöht.</p>
<h2>Kriegsbedingter Wiederaufbau und Entwicklung zum Luxustempel</h2>
<p>Im Zweiten Weltkrieg stürzt ein amerikanisches Kampfflugzeug auf das Gebäude, es brennt fast vollständig aus. Zur Wiedereröffnung 1950 präsentiert sich das KaDeWe mit nach Plänen des Architekten Hans Soll erheblich vereinfacht gestalteten Etagen.</p>
<p>Erst mit den Um- und Ausbauten in den 70er Jahren gelingt der Qualitätssprung in Angebot und Innenarchitektur, das KaDeWe erinnerte wieder an das hohe Niveau der Gründerzeit. Über einen überdachten Brückengang gelangen Kunden direkt in die dritte Etage, 44.000 Quadratmeter Einkaufsfläche offerieren der Westberliner Klientel ein gehobenes Kaufhaussortiment und Feinkostwaren.</p>
<p>Die letzte Erweiterung erfolgt von 1991 bis 1994 durch die Aufstockung einer 7. Etage. Im Zusammenhang mit der 100-Jahr-Feier des Hauses und geprägt von fortlaufenden Veränderungen der Besitz- und Führungsverhältnisse gibt es 2004 bis 2007 eine erneute Phase größerer Modernisierungs- und Umbauarbeiten, ganze Abteilungen und Restaurants werden verändert, ausgelagert und geschlossen.</p>
<p>Die <a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/neue-plaene-fuer-den-umbau-des-kadewe-14022333.html">2016 vom Architekturbüro Koolhaas vorgestellten Umbaupläne</a> gelten als die tiefgreifendsten Veränderungen: Das Haus soll optisch in vier, jeweils sich um ein Atrium gruppierende Sektionen aufgeteilt werden. Gewollt ist eine gestalterische Gliederung von Geschäftsbereichen mit verbesserter Kundenorientierung. Für die Dachgestaltung wird eine kantige Glas-Stahlträger-Fassade das bisherige Rundgewölbe ersetzen. Mit diesen Maßnahmen soll der Wunsch der derzeitigen Besitzer wahr werden, neben einem hochwertigen Warenangebot auch außerordentliche Erlebnisse zu bieten.</p>
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		<title>Das Rote Rathaus</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-rote-rathaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 11:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ebenfalls bekanntes Wahrzeichen Berlins ist das Rote Rathaus. In dem Roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade hat dem Gebäude seinen Namen gegeben. Gestaltet ist die Fassade mit roten Ziegelsteinen, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 nach den Entwürfen von Hermann Waesemann. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein Neo-Renaissancestil. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen sowie dem gut 74 Meter hohen Turm setzen ein klares Statement. Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde das</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ebenfalls bekanntes Wahrzeichen Berlins ist <a href="http://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3559880-3558930-rotes-rathaus.html">das Rote Rathaus</a>. In dem Roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade hat dem Gebäude seinen Namen gegeben. Gestaltet ist die Fassade mit roten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mauerziegel">Ziegelsteinen</a>, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 nach den Entwürfen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Friedrich_Waesemann">Hermann Waesemann</a>. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neorenaissance">Neo-Renaissancestil</a>. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen sowie dem gut 74 Meter hohen Turm setzen ein klares Statement.</p>
<p>Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nachkriegszeit_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg_in_Deutschland">Zweiten Weltkriegs stark beschädigt</a>. Nach dem Krieg wurde das zerstörte Rathaus rekonstruiert und wiederhergestellt. Das Gebäude besitzt viele erwähnenswerte Räumlichkeiten. Im prachtvollen <a href="https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/wir-ueber-uns/berliner-rathaus/artikel.20378.php">Wappensaal </a>werden heute die Staatsgäste empfangen. In den Fenstern sind die Wappen jedes Berliner Stadtteils eingearbeitet.</p>
<p>Der große Festsaal ist, wie der Name schon verrät, extra für Feierlichkeiten angelegt worden. Im Rathaus ist der große Festsaal der größte Raum und wird für große Veranstaltungen genutzt wie Zeremonien oder Empfänge. Sehr prachtvoll und unumstritten der schönste Raum des roten Rathauses ist der Säulensaal. Mit seiner Höhe von insgesamt neun Metern gehört der Raum zu den Imposantesten. Genutzt wird der Saal für Veranstaltungen und natürlich auch für Ausstellungen.</p>
<p>Die <a href="http://www.kunsthaus-am-roten-rathaus.de/">Galerie </a>mit den Ehrenbürgern von Berlin ist in der dritten Etage untergebracht. Von Besuchern kann die Galerie ebenfalls besichtigt werden. Das Rote Rathaus mit dessen Ausstellungen kann von Montag bis Freitag besucht werden. Es ist allerdings empfehlenswert, sich vorher über die aktuellen <a href="http://www.kunsthaus-am-roten-rathaus.de/oeffnungszeiten">Öffnungszeiten der Galerie im Roten Rathaus </a>zu informieren.</p>
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		<title>Das Reichstagsgebäude</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/das-reichstagsgebaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 23:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unzählige Besucher kommen das ganze Jahr über in das Reichstagsgebäude in Berlin, nicht nur um mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren und den Bundestag zu besichtigen, sondern auch um von der gläsernen Kuppel einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und den Tiergarten zu haben. Seitdem die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, hat das Reichtstagsgebäude eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Ein Highlight dieses architektonischen Meisterwerks ist die gläserne Kuppel, die von Besuchern besichtigt werden kann. Seit 1990 ist das Gebäude der Sitz des Bundestages, so fand am 4. Oktober 1994 die erste Sitzung im neuen Bundestag statt. Touristengruppen können Führungen durch den Reichstag</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unzählige <a href="https://www.bundestag.de/besuche/hinweise">Besucher </a>kommen das ganze Jahr über in das Reichstagsgebäude in Berlin, nicht nur um mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren und den Bundestag zu besichtigen, sondern auch um von der gläsernen Kuppel einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und den Tiergarten zu haben.</p>
<p>Seitdem die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, hat das Reichtstagsgebäude eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Ein Highlight dieses architektonischen Meisterwerks ist die gläserne Kuppel, die von Besuchern <a href="https://www.ausflugsziele-berlin.info/berlin/besuch-der-reichstagskuppel/">besichtigt werden kann</a>.</p>
<p>Seit 1990 ist das Gebäude der Sitz des Bundestages, so fand am 4. Oktober 1994 die erste Sitzung im neuen Bundestag statt. Touristengruppen können Führungen durch den <a href="https://www.bundestag.de/besucher">Reichstag buchen</a>. Einen einzigartigen Panoramablick bietet der Ausblick aus der gläsernen Kuppel. Einige geschichtliche Ereignisse werden mit dem Reichstagsgebäude verbunden. Am 27. Februar 1933 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand">brannte der Reichstag</a>, dabei wurde der Plenarsaal und die Kuppel zerstört. Die rote Fahne hinter dem Bundestag, die am 30. April 1945 von der Sowjetunion aufgestellt wurde, symbolisierte den Sieg über das „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_1933_bis_1945">Dritte Reich</a>“.</p>
<h2>Unterschiedliche Epochen sind im Bauwerk vereint</h2>
<p>Der Reichstag wurde von 1884 bis 1894 erbaut, die Pläne machte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wallot">Paul Wallot</a>. Wallot fügte Elemente aus unterschiedlichen Epochen an das bedeutende Bauwerk. So sind neben den Elementen aus dem Barock und dem Klassizismus, auch Elemente der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance">Renaissance </a>verbaut worden. Diese Elemente sind bewusst gewählt worden, denn sie lassen das Gebäude repräsentativ und monumental erscheinen. Die erste Kuppel aus Stahl und Glas besaß eine Höhe von 75 Metern. Zusätzlich zu den Stuckelementen wurden in den Jahren nach dem Bau zahlreiche symbolische Figuren und Wappen an der Außenfassade angebracht. Die bedeutende Gibelschrift &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dem_deutschen_Volke">Dem Deutschen Volke</a>&#8220; wurde dem Gebäude erst im Jahre 1916 hinzugefügt.</p>
<p>Nach dem Krieg wurde das stark beschädigte Bauwerk erst einmal lange Zeit nicht mehr genutzt. 1957 wurde die Kuppel aus statischen Gründen gesprengt. Paul Baumgarten begann mit den ersten Umbauarbeiten 1957. Er verglaste den Planersaal und baute die historischen Züge des Reichstagsgebäudes zurück.<br />
Das Parlamentsgebäude ist weltweit das Einzige, was ein öffentliches Restaurant besitzt, das bekannte <a href="http://www.feinkost-kaefer.de/berlin">Käfer-Dachgartenrestaurant</a>.</p>
<p>1991 ging es an die zweite Umbauphase, welche erst 1999 endete. Seit 1994 wurde hier der Deutsche Bundespräsident gewählt und seit 1999 tagt hier der Deutsche Bundestag. Der britische Architekt, Sir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Norman_Foster">Norman Foster</a>, zeichnete die Entwürfe für den Umbau und die neue Glaskuppel und setzte seine Entwürfe in die Tat um. In der Kuppel sind 800 Tonnen Stahl und Glas verbaut worden.</p>
<h2><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft  wp-image-328" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1-300x198.jpg" alt="Besucher können den Blick aus der Glaskuppel des Reichstages genießen" width="396" height="261" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1-300x198.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/11/architectureinberlin-blog-berliner-reichstag-glaskuppel-besucher-1.jpg 640w" sizes="(max-width: 396px) 100vw, 396px" />Die Kuppel besitzt eine Aussichtsplattform</h2>
<p>Weltberühmt wurde das Reichstagsgebäude durch das Künstlerpaar <a href="http://christojeanneclaude.net/">Christo und Jeanne-Claude</a>. Im Sommer 1995 verhüllten sie den Reichstag für zwei Wochen mit einer silberfarbenen Folie. Das silberfarbene Gebäude interessierte Millionen Besucher, die entstandenen Fotos sorgten für internationale Popularität.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Berliner Siegessäule</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/die-berliner-siegessaule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 22:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der bekanntesten Wahrzeichen in Berlin ist die Siegessäule mit der Siegesgöttin Viktoria, der „Goldelse“. 1873 wurde die Siegessäule als Nationaldenkmal erbaut. Sie soll an die Siege der Preußen und Deutschen gegen Dänemark, Österreich und Frankreich in den sogenannten Einigungskriegen unter Bismarck erinnern. Heinrich Strack entwarf damals das Monument. Die vergoldete Viktoria besteht aus Bronze. Das Bauwerk, welches ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude stand, war den Nazis 1938 im Weg, so wurde die Säule in den Tiergarten verlegt. Die Siegessäule steht heute inmitten eines vielbefahrenen Kreisverkehrs. 2008 wurde die Siegessäule durch den Auftritt von Barack Obama, der vor ihr seine Rede hielt, weltberühmt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der bekanntesten Wahrzeichen in Berlin ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Siegess%C3%A4ule">Siegessäule </a>mit der Siegesgöttin Viktoria, der „Goldelse“. 1873 wurde die Siegessäule als Nationaldenkmal erbaut. Sie soll an die Siege der Preußen und Deutschen gegen Dänemark, Österreich und Frankreich in den sogenannten Einigungskriegen unter Bismarck erinnern. Heinrich Strack entwarf damals das Monument. Die vergoldete Viktoria besteht aus Bronze.</p>
<p>Das Bauwerk, welches ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude stand, war den Nazis 1938 im Weg, so wurde die Säule in den Tiergarten verlegt. Die Siegessäule steht heute inmitten eines <a href="https://www.google.de/maps/place/Victory+Column/@52.5145434,13.3501189,15z/data=!4m2!3m1!1s0x0:0x55627fdba380e5c9">vielbefahrenen Kreisverkehrs</a>.</p>
<p>2008 wurde die Siegessäule durch den Auftritt von <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/obamas-rede-in-berlin-jetzt-ist-die-zeit-neue-bruecken-zu-bauen-a-567905.html">Barack Obama</a>, der vor ihr seine Rede hielt, weltberühmt.</p>
<p>Im Granitsockel sind die eroberten Geschützrohre eingelassen, diese stammten aus dem preußischen Krieg. Die Siegesgöttin Viktoria steht ganz oben auf der Säule. Die Viktoria ist vergoldet. Vom Jahr 2010 bis Mai 2011 wurde das Denkmal saniert. Zur Aussichtsplattform führen 285 Stufen. Für den Ausblick lohnt es sich, die Mühen des Aufstiegs auf sich zu nehmen. Von der Aussichtsplattform kann ein einmaliger Rundblick über das Stadtgebiet und den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Tiergarten">Tiergarten </a>genossen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was die Museumsinsel auszeichnet</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 10:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte Museumsinsel auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung. Eine andere Zeit.. Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Museumsinsel_%28Berlin%29">Museumsinsel</a> auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung.</p>
<h2>Eine andere Zeit..</h2>
<p>Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich Mann in seinem berühmten Werk „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LNmyQahcOTw">Der Untertan</a>“ treffend vorgeführt. Die lächerliche Strenge und Verlogenheit, der Dünkel und das Großherrentum führten später zumindest teilweise in die deutsche Verwerfung namens Nationalsozialismus, doch bautechnisch war diese Ära sicher einiges wert. Klar, man muss im Angesicht des Pergamonmuseum oder auch der Alten Nationalgalerie schon etwas übrig haben für den nicht selten auch aufgeblasenen Klassizismus, doch wie sonst sollte man Exponate wie den Pergamonfries, das Tor von Milet oder ganz simpel Skulpturen und Schätze der Antike beherbergen?</p>
<p>Heute würde das Ganze wahrscheinlich in einem gesichtslosen, in grau oder weiß, natürlich, lackierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bunker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Betonbunker </a>verwahrt, der mögliche Besucher mit einem seltsamen Gefühl zurücklassen würde! Berlin profitiert bei seiner Museumsinsel unzweifelhaft vom Wilhelminischen Erbe beziehungsweise vom Nationalismus des 19. Jahrhundert und das darf man auch ruhig mal etwas deutlicher betonen!</p>
<h2><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-336 alignright" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg" alt="" width="413" height="310" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1.jpg 640w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" />Die Elemente</h2>
<p>Ich will hier gar nicht jedes Haus auf der Museumsinsel im Detail beschreiben, das können Reiseführer viel besser. Mich interessiert vielmehr dieses eigenartige Zusammenspiel, das zwar eine Struktur in der architektonischen Verwahrung von Kulturgütern aufweist, trotzdem jedoch höchst interessante Brüche im Detail zulässt. Natürlich sind Bode Museum, Altes wie Neues Museum und auch die erwähnte <a href="http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/nationalgalerie/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalgalerie </a>in der mit Säulen, Kapitellen und manchem Portikus versehenen Architektur verpackt und auf den Betrachter wirkt das zunächst alles ähnlich. Das war ja auch beabsichtigt, doch schleicht sich hier aufgrund der Zeit und des Verfalls ein in meinen Augen wunderbares Element der Destruktion und Störung hinein: Die Renovierungen!</p>
<p>Ich bin da sicher etwas abseitig, da die meisten Leute sich die ganze Museumsinsel in voller – sanierter – Pracht wünschen, doch ich finde gerade die Unvollständigkeit und Unzugänglichkeit machen dieses Areal ganz besonders interessant. Erst vor Jahren wurden das Bode Museum und das Neue Museum nach langer Restauration wiedereröffnet, doch jetzt ist erstmal für <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fuenf-jahre-ohne-fries-der-pergamon-altar-schliesst-13146488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Jahre der Pergamonbau </a>dran und der Besucher kann die (sinnlosen) Bestrebungen nach Vollständigkeit in sich aufsaugen. Ja, ich meine das wirklich so, denn man stelle sich nur mal vor, die Museumsinsel wäre in ihrer Gänze fertig und voll begehbar! Das Ganze würde dann nicht mehr wie ein gewachsenes, dem Zahn der Zeit ehrlich und offen ausgeliefertes Sammelsurium, sondern eher wie eine öde Zusammenstellung verschiedener Gebäude. <a href="http://www.architectureinberlin.com/?p=12">Größe und Charakter</a> jedenfalls profitieren immer auch von der Unfertigkeit und so hoffe ich ganz persönlich, dass auch in Zukunft ständig und eifrig an der Museumsinsel herumsaniert wird.</p>
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