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	<title>Museen Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Museen Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Die James-Simon-Galerie komplettiert die Museumsinsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2020 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderne Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin. Architektur verbindet Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81686978">Bildquelle: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) &#8211; Eigenes Werk, FAL</a></p>
<p>Die neue Vortragsreihe „Netzwerk Museumsinsel“ diskutiert baulich wie auch ideell die Thematik des richtigen Zugangs zu den vielen Einzelmuseen. Baulich wurde der Zugang 2019 mit der Eröffnung der James-Simon-Galerie als zentrales und den zeitgemäßen Publikumsansprüchen entsprechendes Eingangsgebäude neu definiert. <a href="https://www.fr.de/kultur/kunst/james-simon-galerie-berlin-schoenheit-funktionalitaet-programmatik-12781028.html">Benannt ist das Gebäude nach James Simon (1851 – 1932), einem der größten Wohltäter der Staatlichen Museen zu Berlin.</a></p>
<h2>Architektur verbindet</h2>
<p>Der 1993 durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgeschriebene Architektenwettbewerb erfasste bereits die „Errichtung von Verbindungs- und Ergänzungsbauten“. In dem neuen und sechsten Gebäude sollen sich wichtige Funktionen für Service und Infrastruktur an einer Stelle bündeln. Der 1999 beschlossene <a href="https://www.architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/">Masterplan Museumsinsel</a> bestimmt schließlich den optischen Lückenschluss zwischen Kupfergraben und Neuem Museum. An diesem Platz stand einst ein Gewerbebau, die 1938 abgerissene Schinkelsche Packhofanlage.</p>
<p>Architekt David Chipperfield übersetzt mit seinem Bau das historische Element der auch die Museumsinsel prägenden Kolonnadengänge in eine zeitgenössische, schlichte Form. Dem ankommenden Besucher offenbart sich auf unterschiedlich hohen Ebenen ein transparenter und durch filigrane Stabreihung definierter Körper mit vielfältigen Blicken auf die Fassade des nebenliegenden Neuen Museums. Ein zusätzlicher Bezug zum angrenzenden Pergamonmuseum schafft die Fortsetzung der Architektur über einen hohen Sockelbau. Zwischen dem Neuen Museum und der James-Simon-Galerie liegt der Neue Hof, ein lang gestreckter Freigang und gedacht als Ankunfts- und Orientierungsort. Von hier aus erhalten die Besucher Zugang zu fast allen Bereichen der Museumsinsel. Das Gebäude der James-Simon-Galerie selbst erschließt sich über eine weithin sichtbare, großzügige Freitreppe.</p>
<h2>Helle und Großzügigkeit dominieren</h2>
<p>Das circa 100 Meter lange Gebäude gliedert sich mit einer Nutzfläche von rund 4.600 Quadratmetern in fünf versetzt liegende Ebenen, großzügig durch Treppen, Foyers und Fahrstühle verbunden. Die hohen Räume geben ausreichend Platz für Bewegung, Sicht und Kommunikation.</p>
<p>Das obere Geschoss empfängt die Besucher mit Kassenbereich, Information, Restaurant und einer Terrasse mit Blick auf das neue Humboldt-Forum. Das darunterliegende Mezzaningeschoss beherbergt Garderoben, Schließfächer, Toiletten und Museumsshop. Auf den weiteren Ebenen finden sich Flächen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen, ein Auditorium und Räume zur Ausstellungsvorbereitung. Das Untergeschoss ist für Technik- und Lagerräume reserviert. Aus dem Obergeschoss sind der Rundgang <a href="https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/antike-architekturen/">Antike Architekturen im Pergamonmuseum</a> sowie auf der unteren Ebene die Archäologische Promenade mit einer Verbindung zu vier der fünf historischen Häuser direkt zugänglich. Die historischen Zugänge zu den Museen bleiben ergänzend bestehen.</p>
<p>Der in neutralem Perlgrau hell scheinende Bau ist aus Betonwerkstein mit Zuschlägen aus grobkörnigem weißem Marmorsplitt. Die sandgestrahlten Oberflächen nehmen die Optik der Betonfertigteile des Neuen Museum auf. Im Inneren dominieren Sichtbetonwände ohne dekorative Elemente, ein Fußboden aus Muschelkalk und Einbauten aus französischem Nussbaumholz. Die Verwendung von Beton soll die monolithische, fugenlos aus einem Stück ersichtliche Architektur optisch unterstützen.</p>
<h2>Architekturpreis Beton 2020</h2>
<p>In Würdigung der herausragenden Leistungen um die Architektur und Baukunst und den Einsatz des Baustoffes Beton vergibt das <a href="https://www.beton.org/organisation/informationszentrum-beton/">InformationsZentrum Beton</a> in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA einen seiner Preise der James-Simon-Galerie.</p>
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		<title>Ein Stück Italien in Berlin: Martin-Gropius-Bau</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/ein-stuck-italien-in-berlin-martin-gropius-bau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 14:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt. Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7403118">Von Manfred Brückels &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0.</a></p>
<p>Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt.</p>
<p>Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die <a href="http://lukasverlag.com/termine/veranstaltung/256--heino-schmieden-architekt-und-baumeister.html">Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden</a>, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter Lichthof. Mosaike und Wappen deutscher Länder zieren die Zwischenräume der Fenster im Attikageschoss.</p>
<h2><strong>Zwischen Anhalter Bahnhof und Potsdamer Platz</strong></h2>
<p>Es handelt sich um einen dreistöckigen Bau, dessen vorkragendes Dach und Sandsteinfassungen der Fenster an die italienische Renaissance erinnern. Der Aufrisst zeigt zwei gleich gestaltete Hauptgeschosse, ein granitenes Sockelgeschoss und ein durch einen Fries angesetztes Obergeschoss. Den Abschluss des Baus bildet das vorkragende Dachgesims. Der Haupteingang des Martin-Gropius-Baus befindet sich auf der Nordseite, welche als repräsentative Eingangsfront dient. Bei einer Rekonstruktion in den Jahren 1979 von 1981 wurde der Eingang auf die Südseite verlegt. Durch den Eingang gelangt man in den lichtdurchfluteten Innenhof.</p>
<p>Das ehemalige Kunstgewerbemuseum diente nach dem Ersten Weltkriegt als Museum für Werke der Vor- und Frühgeschichte sowie für Werke der Ostasiatischen Kunst. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Baus zerstört, sodass ein Abriss geplant war, welchen Walter Gropius stoppte. Er setzte sich dafür ein, dass das Gebäude im Jahre 1966 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahre 1978 begann der Wiederaufbau. Im Jahre 1981 wurde der Bau mit einer Schinkel-Ausstellung neu eingeweiht.</p>
<p>In den Jahren von 1998 bis 2000 fanden weitere bauliche Maßnahmen statt, so wurde im Gebäude eine Klimaanlage eingebaut. Die Planung unterlag <a href="http://www.h-s-a.de/index.php#/start">hierbei der Architektengemeinschaft Hilmer &amp; Sattler</a> und Albrecht sowie Volkshausen und Lubkoll. Die Wiedereröffnung erfolgte bereits im Jahr 1999 mit einer Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Auch architekturhistorische Führungen durch das Haus zählten ab diesem Zeitpunkt zum Kulturangebot.</p>
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		<title>Was die Museumsinsel auszeichnet</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/was-die-museumsinsel-auszeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 10:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte Museumsinsel auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung. Eine andere Zeit.. Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Museumsinsel_%28Berlin%29">Museumsinsel</a> auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung.</p>
<h2>Eine andere Zeit..</h2>
<p>Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns Heinrich Mann in seinem berühmten Werk „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LNmyQahcOTw">Der Untertan</a>“ treffend vorgeführt. Die lächerliche Strenge und Verlogenheit, der Dünkel und das Großherrentum führten später zumindest teilweise in die deutsche Verwerfung namens Nationalsozialismus, doch bautechnisch war diese Ära sicher einiges wert. Klar, man muss im Angesicht des Pergamonmuseum oder auch der Alten Nationalgalerie schon etwas übrig haben für den nicht selten auch aufgeblasenen Klassizismus, doch wie sonst sollte man Exponate wie den Pergamonfries, das Tor von Milet oder ganz simpel Skulpturen und Schätze der Antike beherbergen?</p>
<p>Heute würde das Ganze wahrscheinlich in einem gesichtslosen, in grau oder weiß, natürlich, lackierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bunker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Betonbunker </a>verwahrt, der mögliche Besucher mit einem seltsamen Gefühl zurücklassen würde! Berlin profitiert bei seiner Museumsinsel unzweifelhaft vom Wilhelminischen Erbe beziehungsweise vom Nationalismus des 19. Jahrhundert und das darf man auch ruhig mal etwas deutlicher betonen!</p>
<h2><img decoding="async" loading="lazy" class=" wp-image-336 alignright" src="http://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg" alt="" width="413" height="310" srcset="https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1-300x225.jpg 300w, https://architectureinberlin.com/wp-content/uploads/2015/07/architectureinberlin-blog-architektur-saeulengang-museumsinsel-alte-nationalgalerie-1.jpg 640w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" />Die Elemente</h2>
<p>Ich will hier gar nicht jedes Haus auf der Museumsinsel im Detail beschreiben, das können Reiseführer viel besser. Mich interessiert vielmehr dieses eigenartige Zusammenspiel, das zwar eine Struktur in der architektonischen Verwahrung von Kulturgütern aufweist, trotzdem jedoch höchst interessante Brüche im Detail zulässt. Natürlich sind Bode Museum, Altes wie Neues Museum und auch die erwähnte <a href="http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/nationalgalerie/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalgalerie </a>in der mit Säulen, Kapitellen und manchem Portikus versehenen Architektur verpackt und auf den Betrachter wirkt das zunächst alles ähnlich. Das war ja auch beabsichtigt, doch schleicht sich hier aufgrund der Zeit und des Verfalls ein in meinen Augen wunderbares Element der Destruktion und Störung hinein: Die Renovierungen!</p>
<p>Ich bin da sicher etwas abseitig, da die meisten Leute sich die ganze Museumsinsel in voller – sanierter – Pracht wünschen, doch ich finde gerade die Unvollständigkeit und Unzugänglichkeit machen dieses Areal ganz besonders interessant. Erst vor Jahren wurden das Bode Museum und das Neue Museum nach langer Restauration wiedereröffnet, doch jetzt ist erstmal für <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fuenf-jahre-ohne-fries-der-pergamon-altar-schliesst-13146488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Jahre der Pergamonbau </a>dran und der Besucher kann die (sinnlosen) Bestrebungen nach Vollständigkeit in sich aufsaugen. Ja, ich meine das wirklich so, denn man stelle sich nur mal vor, die Museumsinsel wäre in ihrer Gänze fertig und voll begehbar! Das Ganze würde dann nicht mehr wie ein gewachsenes, dem Zahn der Zeit ehrlich und offen ausgeliefertes Sammelsurium, sondern eher wie eine öde Zusammenstellung verschiedener Gebäude. <a href="http://www.architectureinberlin.com/?p=12">Größe und Charakter</a> jedenfalls profitieren immer auch von der Unfertigkeit und so hoffe ich ganz persönlich, dass auch in Zukunft ständig und eifrig an der Museumsinsel herumsaniert wird.</p>
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