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	<title>Berliner Baustil Archives - architectureinberlin.com</title>
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	<description>Architektur in Berlin</description>
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	<title>Berliner Baustil Archives - architectureinberlin.com</title>
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		<title>Ist das Architektur oder kann das weg? – Berlins scheußlichste Gebäude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 14:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kunst und Kultur ist eine Sache des Geschmacks und die Architektur wird nicht von allen Kennern der Materie und Architekturfans immer als besonders schön empfunden. Müssen in kurzer Zeit viele Bauwerke entstehen, damit der benötigte Wohnraum für eine Großstadt gewährleistet werden kann, kann es des Öfteren zu zweckmäßigen Bauwerken kommen – die Schönheit der Architektur wird damit nicht immer hervorgehoben. In Berlin gibt es Bauwerke, die zwar einen Nutzen für die Bewohner haben, die aber im Vergleich zu anderen großartigen Bauwerke aus den verschiedensten Jahrhunderten einfach nicht mithalten können. Ob schön oder hässlich entscheidet der eigene Geschmack Will man eine Berlinreise starten, kann man für</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst und Kultur ist eine Sache des Geschmacks und die Architektur wird nicht von allen Kennern der Materie und Architekturfans immer als besonders schön empfunden. Müssen in kurzer Zeit viele Bauwerke entstehen, damit der benötigte Wohnraum für eine Großstadt gewährleistet werden kann, kann es des Öfteren zu zweckmäßigen Bauwerken kommen – die Schönheit der Architektur wird damit nicht immer hervorgehoben. In Berlin gibt es Bauwerke, die zwar einen Nutzen für die Bewohner haben, die aber im Vergleich zu anderen großartigen Bauwerke aus den verschiedensten Jahrhunderten einfach nicht mithalten können.</p>
<h2>Ob schön oder hässlich entscheidet der eigene Geschmack</h2>
<p>Will man eine Berlinreise starten, kann man für die Vorbereitung im Internet Listen mit den schönsten Gebäuden der Stadt finden. Aber genauso gibt es heute Listen, die die hässlichsten Gebäude der Stadt aufzeigen. Selbst <a href="https://www.dw.com/de/stararchitekt-daniel-libeskind-und-seine-bauwerke/g-37903302">berühmte Architekten wie Daniel Libeskind</a> haben einen kritischen Blick auf die Schönheit der Berliner Architektur geworfen und dabei sind Baukomplexe wie Spree-Dreieck, der Plattenbau oder das Einkaufszentrum Alexa diskutiert worden. So wird das Alexa gerne mal auf Platz 1 der scheußlichsten Gebäude geführt, weil hier nicht nur die Architektur dem Kritiker nicht gefällt, sondern auch die Farbe im sogenannten „Schweinchenrosa“ als eine Beleidigung für die Augen empfunden wird.</p>
<h2>Einkaufstempel in Berlin – nicht immer schöne Architektur</h2>
<p>Der nächste Einkaufstempel ist das Labels Berlin 2, das von vielen Architekturfans nicht gerade als eine Schönheit angesehen wird. Hier wird ebenfalls die Fassade beanstandet – das Gebäude gilt als ein Beispiel für eine Architektur, die nicht gelungen und uninspiriert ist. Zwar mit einem bekannten Namen versehen, aber doch nur eine Hässlichkeiten unter den Berliner Bauten ist <a href="https://www.eventim.de/city/berlin-1/venue/mercedes-benz-arena-berlin-2/?affiliate=TUG&amp;pnum=3">die Mercedes-Benz-Arena.</a> Direkt neben der Oberbaumbrücke gelegen, fällt das Bauwerk besonders ins Auge und kann seine Hässlichkeit nicht verbergen.</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/bildergalerie-street-view-berliner-bausuenden-zum-wegpixeln/1905930-4.html?p1905930=4">Als freudlose Architektur gilt das Bürogebäude am Spreedreieck – es wurde von der Presse sogar als „ignorante Gemeinheit“ tituliert.</a> Betrachtet man all diese Bauten, dann sind sie tatsächlich kein Augenschmaus, aber die Frage muss gestellt werden, ob ein sogenannter Nutzbau wie ein Einkaufszentrum wirklich den höchsten Designansprüchen der Architektur entsprechen muss? Auch wenn diese Bauwerke keine Architekturpreise gewinnen werden, müssen sie nicht abgerissen werden, denn sie erfüllen ihren Zweck und speziell die heutigen Einkaufszentren in Berlin werden von so vielen Kunden frequentiert, dass ein Abriss schwere Folgen für die Wirtschaft und den Handel hätte.</p>
<h2>Selbst Stararchitekten sind von Berlin enttäuscht</h2>
<p>Natürlich wird ein Stararchitekt andere Ansprüche an seine Gebäude setzen, weil er sich mit seinen Bauwerken ein Denkmal für die Ewigkeit setzen will. Die normalen Bauwerke einer Großstadt sind dagegen nicht immer Highlights der Baukunst, dafür überzeugen sie meist durch ein Innenleben, das den gewünschten Ansprüchen an Platz und Funktionalität entspricht. <a href="https://www.visitberlin.de/de/alexa-shoppingcenter">Im Alex kann der Kunde ganz bequem einkaufen und die Unternehmen verfügen über Räume, die ihre Wünsche erfüllen.</a> Ob der Neubau der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes oder der schmutzige Plattenbau – natürlich möchte sich die Landeshauptstadt Berlin den Besuchern aus aller Welt von ihrer Schokoladenseite präsentieren und nur Bauwerke zeigen, die als sehenswerte Architektur gelten.</p>
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		<title>Gründerzeitbauten in Berlin</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/gruenderzeitbauten-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 13:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Betrachtet der Urlauber in Berlin prachtvolle Fassaden schöner Gebäude, kann dies vor allem in einem Stadtteil wie Kreuzberg ein Haus aus der Gründerzeit sein. Die Gründerzeit ist zeitlich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts anzusiedeln, als Beginn wird gerne die Gründung des deutschen Kaiserreichs von 1871 genannt. Oftmals wird die Gründerzeit für einen Zeitraum bis 1914 festgelegt, bis dahin hatte die Industrialisierung in Deutschland einen ungeahnten Aufschwung genommen. Gründerzeit bedeutet üppige Bauweise Der Aufschwung zeigt sich in den Häusern dieser Zeit, die durch üppige Stuckverzierungen an der Fassade auffallen. Dazu kommen die typischen Erker, die bei Häusern aus der Gründerzeit stets zu finden sind. Dank</p>
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<p><a href="https://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article149459471/Wer-hier-wohnt-darf-nicht-ueber-Plattenbau-lachen.html">Betrachtet der Urlauber in Berlin prachtvolle Fassaden schöner Gebäude, kann dies vor allem in einem Stadtteil wie Kreuzberg ein Haus aus der Gründerzeit sein.</a> Die Gründerzeit ist zeitlich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts anzusiedeln, als Beginn wird gerne die Gründung des <a href="https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/parlamentarismus/kaiserreich">deutschen Kaiserreichs von 1871</a> genannt. Oftmals wird die Gründerzeit für einen Zeitraum bis 1914 festgelegt, bis dahin hatte die Industrialisierung in Deutschland einen ungeahnten Aufschwung genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründerzeit bedeutet üppige Bauweise</h2>



<p>Der Aufschwung zeigt sich in den Häusern dieser Zeit, die durch üppige Stuckverzierungen an der Fassade auffallen. Dazu kommen die typischen Erker, die bei Häusern aus der Gründerzeit stets zu finden sind. Dank der Industrialisierung kam es zu Erfolgsgeschichten, die dazu führten, dass in Berlin ein wahrer Bauboom die schönsten Bauwerke im Gründerstil schuf. Schon ein Blick auf die Fenster dieser Häuser kann den Architekturfan begeistern, wenn man geometrische oder florale Ornamente auf dem Fenstersockel in zahlreicher Form betrachten kann. </p>



<p>Die beeindruckenden Säulen, die rechts und links neben dem Fenster zu bewundern sind, deuten sofort an, dass das Haus im Stil der Gründerzeit gebaut wurde. Der Blick auf die vorletzte Etage lohnt immer, denn hier werden die Fenster besonders betont. So gibt es Spitzgiebel zu bewundern, doch sollte der Blick auch in untere Etage gehen, wo Rundbögen zu betrachten sind, die wunderbar verschnörkelt die Schönheit der Bauten aus der Gründerzeit unterstreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Gründerzeit war das Kopieren Pflicht</h2>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gründerzeit">In der Gründerzeit wurde nicht ein neuer Baustil konzipiert, sondern die Architekten schauten sich in der Welt um und nutzten die Ideen vieler Baustile und verbanden sie alle, um wieder ein neues Gebäude der Gründerzeit entstehen zu lassen.</a> Der Kenner der Architektur wird beim fachmännischen Blick auf ein solches Gebäude immer wieder feststellen, welche Baustile vergangener Jahrhunderte hier verwendet wurden. <a href="https://www.focus.de/kultur/praxistipps/gotik-was-sie-ueber-die-stil-epoche-wissen-muessen_id_6890165.html">Neo-Barock, Neu-Renaissance oder Neu-Gotik sind als Begriffe in der Baukunst erfunden worden,</a> damit für den Laien verschleiert wurde, dass hier Gotik, Renaissance und Barock als Baustil einfach nur kopiert wurden. </p>



<p>Selbst Kaiser Wilhelm der Zweite erlag dem Charme der Gründerzeit – so kam es zur Namensgebung des Wilhelminischen Stils, der als Neu-Barock bezeichnet wurde und der letzte Bautrend der Gründerzeit war. Mit beeindruckenden Bauwerken voller Pracht und Protz gab der Monarch Gebäude in Auftrag, die heute noch von Kennern dieser Zeit bewundert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf Städtereisen sind Gründerzeitgebäude beliebte Motive</h2>



<p>Wer die Pracht und Üppigkeit der Gebäude betrachtet, wird sich gleich denken, dass hier zu leben viel Geld kostete. Das neue Großbürgertum in Berlin, das sich sich große Wohnungen leisten konnte, zog in solche Häuser ein und wer hier lebte, der hatte Parkett auf dem Boden, Decken mit Stuckverzierungen und große Flügeltüren. Der neue Reichtum dieser Zeit wollte seinen Reichtum zeigen und lud gern seine Freunde in seinen luxuriösen Wohnraum ein. </p>



<p>Lebten hinter den Prachtfassaden der Gründerzeit die Großbürger dieser Zeit, so gab es aber auch in Berlin viele Hinterhöfe, die Wohnraum für Arbeiter und ihre Familien bereithielten. Berlin ist heute für viele Architekturfans immer eine Städtereise wert, um sich die verbliebenen Schmuckstücke der Gründerzeit auf interessanten Besichtigungstouren durch die Stadt anzusehen.</p>



<p><a href="https://www.architectureinberlin.com/category/gruenderzeit-in-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr über Gründerzeitbauten in Berlin</a></p>
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		<title>Sanierungsprojekt: Plattenbauten</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/sanierungsprojekt-plattenbauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 15:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Günstiger Wohnraum ist in einer Großstadt wie Berlin immer willkommen – gerade der Plattenbau dazu beitragen sollte, dass viele Wohnungen mit geringen Mieten geschaffen werden konnten. Doch der Plattenbau kommt in die Jahre und so ist es zum Erhalt des günstigen Wohnraums wichtig, dass die Gebäude saniert werden. Hat die Baumasse schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, sollte der Mieter trotz günstiger Miete nicht auf einen lebenswerten Wohnraum verzichten – so ist auch der Plattenbau in den Fokus der Sanierer von Berlin gerückt. Wer nach Marzahn fährt, wird einen Bezirk erleben, der in der DDR noch Vorzeigemodell war und jetzt langsam wieder in der Beliebtheitsskala</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Günstiger Wohnraum ist in einer Großstadt wie Berlin immer willkommen – gerade der Plattenbau dazu beitragen sollte, dass viele Wohnungen mit geringen Mieten geschaffen werden konnten. Doch der Plattenbau kommt in die Jahre und so ist es zum Erhalt des günstigen Wohnraums wichtig, dass die Gebäude saniert werden. Hat die Baumasse schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, sollte der Mieter trotz günstiger Miete nicht auf einen lebenswerten Wohnraum verzichten – <a href="https://www.morgenpost.de/incoming/article211294437/Die-neue-Seite-der-Plattenbauten.html">so ist auch der Plattenbau in den Fokus der Sanierer von Berlin gerückt.</a> Wer nach Marzahn fährt, wird einen Bezirk erleben, der in der DDR noch Vorzeigemodell war und jetzt langsam wieder in der Beliebtheitsskala steigt. Was früher eher als Wohn- und Lebensraum gemieden wurde, ist heute ein Highlight auf Besichtigungstouren, die zu den unterschiedlichsten Plattenbauten in Berlin führen.</p>
<h2>Abriss oder Sanierung – das ist oftmals die Frage</h2>
<p>Die Stadt Berlin steht vor dem Problem, dass 10 % des vorhandenen Bestandes an Wohnungen einfach abgewohnt sind, sodass sich eine Sanierung einfach nicht mehr lohnen würde. Dabei kann jetzt auf die Plattenbauten in Berlin gesetzt werden, welche zwar eine Modernisierung nötig haben, aber noch in Zukunft bewohnt werden können. <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/40-jahre-marzahn-europas-groesste-plattensammlung/20036512.html">Ob Berlin-Hohenschönhausen oder Marzahn, die Platte ist eine lebenswerte Alternative für alle,</a> welche sich die teuren Mieten in Berlin in vielen Stadtteilen einfach nicht mehr leisten können. Was schon in der 70er Jahren endlich guten Wohnraum brachte, ist heute wieder gefragt, weil die schnell wachsende Metropole Berlin bezahlbaren Wohnraum in vielen Bezirken nicht ermöglichen kann. Allerdings gibt es auch bei den Plattenbauten Gebäude, die einfach nicht mehr für eine Sanierung genutzt werden können. Für diese fordert die Politik, dass gerade in Berlin neue Alternativbauten entstehen müssen und die alten Plattenbauten abgerissen werden.</p>
<h2>Sanierung kann hohe Kosten bedeuten</h2>
<p>Zwar könnten diese Bauten saniert werden, aber dies wäre mit extrem hohen Kosten verbunden – ein Abriss und Neubau wäre dann meist günstiger. Leider kann die Alternative des Abrisses beim Plattenbau sehr teuer werden, wenn nicht richtig geplant wird. Dazu kommt beim Abriss das Problem hinzu, dass erstmal Wohnungen wegfallen, die nicht so schnell wieder beziehbar sind und neu gebaut werden können. Das lässt den Wegzug aus Berlin in den Speckgürtel zu einer Option werden, den viele Menschen wählen, die vor allem in den Außenbezirken von Berlin leben und sich keine teuren Wohnungen im Zentrum von Berlin leisten können.</p>
<h2>2020 – das Jahr für neuen Glanz im Plattenbau</h2>
<p>Aber es gibt andere Modelle, bei denen zum Beispiel in Hohenschönhausen dank einer Sanierung die Bausubstanz erhalten geblieben ist und die Wohnung im Plattenbau wieder zu einer Option wurde. Wo einst in der DDR Zeit Kubaner und Vietnamesen in sehr bescheidenen Verhältnissen lebten, kann heute wieder neues Wohnleben entstehen – <a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/10/berlin-braucht-194-000-wohnungen-bis-2030.html">ab dem Jahr 2020 soll es hier wieder neue Wohnungen geben.</a> Das Problem für den Menschen, der auf Suche nach bezahlbarem Wohnraum ist, ist dabei nur, dass er hier eine Wohnung hier kaufen müsste. In Berlin im Plattenbau zu wohnen – die Zukunft wird zeigen, ob das wirklich eine Option ist oder ob die sanierte Platte in Berlin zu einem Luxusobjekt für den Menschen mit viel Geld wird.</p>
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		<title>Staatsoper Unter den Linden</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/staatsoper-unter-den-linden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 14:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten. Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur wird in Berlin groß geschrieben und so ist die Staatsoper Unter den Linden ein wichtiger Kulturbetrieb, der gerne von den Berlinern und Touristen besucht und besichtigt wird. Ob von innen oder außen, das Gebäude beeindruckt aufgrund seiner Größe und Pracht, die die passende Kulisse für die Vorstellungen großer Werke bekannter Meister bieten.</p>
<p>Die Anfänge der Staatsoper liegen in den Jahren 1741 bis 1743, in denen die sogenannte Königliche Hofoper von dem bekannten Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen wurde. War bis dahin die Hofoper immer ein Teil der königlichen Residenzen, wurde jetzt ein gänzlich freistehendes Modell erbaut. Damit bildete der Bau der Oper einen Start in eine neue Zeit für Opernhäuser, die nun fern ab des höfischen Lebens ihren Betrieb aufnehmen konnten.</p>
<h2>Zuerst ein Gebäude im Rokokostil</h2>
<p>Bei der ursprünglichen Hofoper war der Einfluss des Rokoko zu spüren – verspielte Leichtigkeit sorgte für den besonderen Charme der damaligen Hofoper. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die ursprüngliche Hofoper sehr gewandelt – nicht nur der Zahn der Zeit nagte an der Baumasse, sondern auch ein Brand und Kriege trugen zu erheblichen Veränderungen bei. <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zur-staatsoper-bitte-kultureinrichtungen-nicht-gegen-schulklos-ausspielen--29814548">Bis zur Generalsanierung in den Jahren von 2010 bis 2017 haben diese Änderungen ein Kunstwerk der Architektur entstehen lassen,</a> dass zum Anhören meisterlicher Musik wunderbar geeignet ist.</p>
<h2>Nach der Sanierung wieder im eigenen Haus für den Besucher geöffnet</h2>
<p>Wer sich in der Zeit der Sanierung den Freuden einer Opernaufführung hingeben wollte, musste zunächst an der Bismarckstraße ins Schillertheater gehen. Doch diese Zeiten sind nun vorbei – die Besucher der Oper Unter den Linden werden mit einem ganz besonderen Hörgenuss verwöhnt werden können. Im Zuge der Sanierung wurde der Innenraum ausgebaut und die Decke um vier Meter erhöht, wodurch eine noch bessere Akustik erreicht wurde.<br />
Hier können nun die Werke von Mozart, Tschaikowsky und Beethoven unter Leitung von Daniel Barenboim mit neuem Klang gehört und gesehen werden. <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2017/12/berlin-mitte-staatsoper-unter-den-linden-wird-wiedereroeffnet.html">In ihrer bewegten 275-jährigen Geschichte erlebte die Staatsoper zahlreiche Uraufführungen</a>, u. a. von Giacomo Meyerbeer und wurden von bekannten Komponisten und Dirigenten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Herbert von Karajan geleitet.</p>
<p>Die einstige Pracht wird dem Betrachter noch heute geboten, weil das Äußere der Oper Unter den Linden sich nah an dem ursprünglichen Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert orientiert. Was von Knobelsdorff geschaffen wurde, kann jetzt nach der Sanierung wieder bewundert werden.</p>
<h2>Mit überzeugender Akustik versehen worden</h2>
<p>Im Innenbereich kann sich der Besucher über modernes Ambiente freuen, sogar ein Besuch im Rollstuhl ist nun problemlos möglich, weil die Oper Unter den Linden barrierefrei gestaltet wurde. Generalmusikdirektor Daniel Barenboim garantiert die Qualität des Programms – zur feierlichen Eröffnung gab es zuvor auf dem Bebelplatz ein freies Konzert für alle Berliner. Die Eröffnung im Saal selbst am 3. Oktober wurde mit einer Musiktheaterpremiere unter Intendant Jürgen Flimm gefeiert. Der reguläre Spielbetrieb wurde schließlich am 7. Dezember 2017 wieder aufgenommen.</p>
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		<item>
		<title>Architektur Berlin: Bauwerke</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/architektur-berlin-bauwerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 21:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, Berlin hat auch sehr viele bedeutende Bauwerke. Viele Touristen besuchen jedes Jahr die vielen Sehenswürdigkeiten in Berlin. Die Architektur und Geschichte der einzelnen Bauwerke ist vielfältig und interessant. Berlin ist eine Stadt, die geschichtlich und kulturell viel miterlebt hat, das spiegelt sich auch in den Gebäuden wieder. Die Architekturstile der Gebäude könnten unterschiedlicher nicht sein: von modern, bis klassisch , von Barock bis Bauhaus, nur mittelalterliche Zeugnisse findet der Besucher in Berlin an wenigen Orten. Viele Bauwerke erhielten vor allem durch Ereignisse in der Vergangenheit und durch ihre Funktion Popularität, darunter das Reichtagsgebäude, Die Siegessäule, das Olympiastadion</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, Berlin hat auch sehr viele bedeutende Bauwerke. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/der-tourismus-boomt-berlin-so-ausgebucht-wie-noch-nie/8686254.html">Viele Touristen</a> besuchen jedes Jahr die vielen <a href="http://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/">Sehenswürdigkeiten in Berlin</a>. Die Architektur und Geschichte der einzelnen Bauwerke ist vielfältig und interessant. Berlin ist eine Stadt, die geschichtlich und kulturell viel miterlebt hat, das spiegelt sich auch in den Gebäuden wieder. Die Architekturstile der Gebäude könnten unterschiedlicher nicht sein: von <a href="http://www.visitberlin.de/de/artikel/04-bauten-der-moderne">modern</a>, <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/immobilien/article104271618/Klassischer-Baustil-findet-neue-Freunde.html">bis klassisch </a>, von Barock bis Bauhaus, nur mittelalterliche Zeugnisse findet der Besucher in Berlin an wenigen Orten.</p>
<p>Viele Bauwerke erhielten vor allem durch Ereignisse in der Vergangenheit und durch ihre Funktion Popularität, darunter das Reichtagsgebäude, Die Siegessäule, das Olympiastadion oder das Brandenburger Tor. Eine Städtetour durch Berlin ist daher nicht nur Besuchern, sondern auch Einheimischen und Zugezogenen sehr zu empfehlen. <a href="http://www.architectureinberlin.com/die-berliner-siegessaule/">Siegessäule</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor">Brandenburger Tor</a>, Reichstagsgebäude und weitere Bauwerke ziehen jedes Jahr zahlreiche Touristen in die Hauptstadt.</p>
<p>Auch im Bereich der Ausbildung und des Studiums ist Berlin für zukünftige Architekten, Bauingenieure und Landschaftsplaner genau die richtige Adresse. Berlin besitzt eine sehr große <a href="http://www.ak-berlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de.htm">Kammer von Architekten</a>. Zu Ehren der Architektur gab es auch in diesem Jahr den „<a href="http://www.tag-der-architektur.de/programm/">Tag der Architektur</a>“. Natürlich war bei dieser Festlichkeit die Architektenkammer involviert. Der Tag fand traditionell am letzten Juniwochenende statt. Am überzeugendsten sind natürlich die neuentstehenden Bauwerke, die für die Qualität und das Know-how der Berufsgruppe sprechen.</p>
<h2>200-jährige Geschichte am Brandenburger Tor</h2>
<p>Das monumentale Brandenburger Tor blickt auf eine <a href="http://www.brandenburg-gate.de/geschichte/">200-jährige Geschichte </a>zurück.<br />
Bis 1989 war es das Symbol für die Teilung Deutschlands und Berlins. Heute ist das Brandenburger Tor ein Nationalsymbol. Es ist das berühmteste Wahrzeichen der Stadt Berlin. Das Brandenburger Tor wurde nach Entwürfen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gotthard_Langhans">Carl Gotthard Langhans </a>in den Jahren von 1788 bis 1791 erbaut. Der Bau des Tores wurde von König Wilhelm II. in Auftrag gegeben. Das Brandenburger Tor zählt zu den schönsten Bauwerken des Klassizismus. Das Bauwerk wurde mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sandstein">Sandstein </a>erbaut.</p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Schadow">Johann Gottfried Shadow </a>entwarf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quadriga">Quadriga</a>, die 1793 auf das Brandenburger Tor gesetzt wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Quadriga drei Mal von dem Brandenburger Tor genommen. Napoleon verschleppte die Quadriga 1806 nach der Niederlage der Preußen nach Paris. Acht Jahre später wurde sie durch den Sieg der Allianz wieder zurückgeholt und wieder aufgestellt. Das Brandenburger Tor wurde während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt. Die Quadriga wurde durch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Berlin">Bombenangriffe zerstört</a>, sie konnte nicht mehr repariert und rekonstruiert werden. 1956 ersetze eine Kopie die originale Quadriga.</p>
<p>Bis zum 22. Dezember 1989 isolierte das Brandenburger Tor Ost von West. 1989 jubelten über 100.000 Menschen vor der Kulisse des Tores bei der Öffnung der Mauer. Umwelteinflüsse und Vernachlässigung erforderten in jüngster Zeit eine Restaurierung. Am 3. Oktober 2002 erstrahlte das Brandenburger Tor in neuem Glanz und ist seitdem wieder ein beliebtes Besichtigungsziel der Touristen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wo bleiben Stil und Charakter? &#8211; hier</title>
		<link>https://architectureinberlin.com/wo-bleiben-stil-und-charakter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Architect]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 20:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Baustil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer dieser Tage mal mit offenen Augen durch unsere Hauptstadt läuft und dabei auf neuentstehende Architektur und die vielen Bauprojekte achtet, dem läuft es wahrscheinlich kalt den Rücken herunter! Ich meine hier natürlich nicht Berlin Mitte, die Museumsinsel oder die Restaurierung irgendwelcher Kirchen, das wäre allzu vermessen. Nein, vielmehr halte ich den Trend für bedenklich, bei Neubauten auf jeglichen Charakter und damit auf Ausstrahlung und die gewisse Würde zu verzichten. Was das bedeutet? Nun, man schaue sich nur mal das, ich weiß schon tausendmal kritisierte, Gelände rund um den Berliner Hauptbahnhof an. Abgesehen davon, dass diese wichtige Station, wahrscheinlich die wichtigste in ganz Deutschland, daherkommt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieser Tage mal mit offenen Augen durch unsere Hauptstadt läuft und dabei auf neuentstehende Architektur und die vielen Bauprojekte achtet, dem läuft es wahrscheinlich kalt den Rücken herunter! Ich meine hier natürlich nicht Berlin Mitte, die <a href="http://www.architectureinberlin.com/?p=10">Museumsinsel </a>oder die Restaurierung irgendwelcher Kirchen, das wäre allzu vermessen. Nein, vielmehr halte ich den Trend für bedenklich, bei Neubauten auf jeglichen Charakter und damit auf Ausstrahlung und die gewisse Würde zu verzichten. Was das bedeutet?</p>
<p>Nun, man schaue sich nur mal das, ich weiß schon tausendmal kritisierte, Gelände rund um den <a href="http://www.architectureinberlin.com/?p=6">Berliner Hauptbahnhof </a>an. Abgesehen davon, dass diese wichtige Station, wahrscheinlich die wichtigste in ganz Deutschland, daherkommt wie ein Baucontainer im Großformat, auch die Umgebung wirkt wie ein einfallsloses Reißbrett eines gelangweilten Architekturstudenten.</p>
<h2>Das Problem mit der Planung</h2>
<p>Berlin war und ist an manchen Ecken immer noch, ziemlich zerstört gewesen und wurde in den Jahrzehnten der <a href="http://www.spiegel.de/einestages/nachkriegszeit-in-berlin-a-949571.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachkriegszeit</a> nicht sonderlich gepflegt. Im Westen der Stadt dominieren deshalb die üblichen <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/stilgeschichte-epochen-der-architektur/7507424.html">Stile</a> der Kaufhausarchitektur und werden auch auf Wohnbauten übertragen, während im Osten sozialistischer Nonsens und Pomp aufgeschichtet wurden. Nach der Vereinigung hatte Berlin ein paar Jahre das morbide Flair der Ungewissheit, das sicher faszinierte, im Ganzen aber durch eine eifrige Stadtplanung schnell überwunden werden sollte!</p>
<p>Diese Planung aber ist ein kleines Problem, denn Städte wachsen bekanntlich am besten, wenn sich Angeberei, Individualismus und Zweckhaftigkeit mischen, doch in Berlin scheint die Planung auf den Zweck reduziert zu werden und vor allem Dauerhaftigkeit auszuschließen. Warum eigentlich? Ist das nur Spekulation und plant man in den verantwortlichen Büros wirklich damit, alles Errichtete bald wieder abzureißen?</p>
<h2>Oberflächlichkeit als Programm</h2>
<p>Möglicherweise, aber das ist wirklich nur eine Vermutung, gibt es in Deutschland und in Berlin im Besonderen immer noch eine Art Scheu vor Beständigkeit. Wer sich Wurzeln und Herkunft beruht und solches auch in der Architektur zum Ausdruck bringen möchte, der wird nicht selten als gestrig bezeichnet und wir alle wissen, was eine solche Klassifizierung in Deutschland wirklich meint! Berlin soll vielmehr beliebig bleiben, ohne Größe, ohne Ausstrahlung, stets bereit, die eigenen Ansichten zu verwerfen!</p>
<p>Man laufe zum Vergleich mal durch Paris, das als Stadt wie selbstverständlich auf Dauer und gern auch ein bisschen oder ein bisschen mehr Pomp setzt. Was loben die Leute an Berlin? Freiheit, Kreativität und Unverbindlichkeit! Was an Paris? <a href="http://de.parisinfo.com/was-ansehen-in-paris/info/fuhrer/geschichte-von-paris/die-geschichte-der-pariser-architektur/die-architektur-in-paris" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Charakter, Ausstrahlung und Stil</a>! Das klingt sicher vereinfacht, doch wünsche ich mir auch in Deutschland den Mut zur architektonischen Größe und damit meine ich bestimmt nicht den hunderte Millionen teuren Wiederaufbau des Stadtschlosses! Das ist dann auch wieder typisch: Aus Mangel an Ideen, wirklich dauerhaft Schönes schaffen zu wollen und zu können, denken die Verantwortlichen lieber an den Schutt der Geschichte und planen die Wiederrichtung verstaubter Epochen. Langweilig, schal und vor allem unverbindlich, na klar. Vielleicht ja auch: Ungefährlich?</p>
<p>Der Masochismus greift um sich in Berlin und zugleich ein absurder Hedonismus, was es in dieser Kombination wohl nur hierzulande gibt. Das einzige neu errichtete Bauwerk, das wirklich Ausstrahlung und eine Botschaft vermittelt, ist das <a href="https://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/holocaust-mahnmal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holocaust Mahnmal zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor</a>, doch dieses geht eben auf ein tiefes Trauma der Deutschen zurück und nicht auf die Planung von Stadtarchitekten und einfallslosen Planern im Roten Rathaus.</p>
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